Sex-Sklavin Simone (24): “Willenlos mache ich alles mit”
Sie macht alles das, wozu die meisten Ehefrauen nicht bereit sind. Simone (24) aus Frankfurt leckt ihrem Partner die Stiefel, lässt sich fesseln und foltern. Es ist nur eine Frage des Geldes. Tobias Nolte und Sybille Demirel (Fotos) besuchen die Dame, die sich selbst als "Sex-Sklavin" bezeichnet. - Die Adresse in Frankfurt am Main ist nobel. An einem gusseisernen Tor sind wir richtig - läuten, kritisch beäugt von Videokameras. Die Dame, die wir hier treffen wollen, heißt Simone, ist 24 Jahre alt. Und von Beruf Sklavin. Wie mag eine Sklavin aussehen, überlegen wir. Und die Antwort erwartet uns bereits in der offenen Haustür: fast 1,80 Meter groß, sehr kurvig und dunkelhaarig. "Enttäuscht?" fragt Simone mit rauchiger Stimme, als hätte sie unsere Gedanken erraten. Nein. Sind wir nicht. Eher angenehm überrascht.
Die dunkelhaarige Sex-Sklavin ist mit einem Hundehalsband gefesselt. Sie liegt auf dem Bett und wartet auf die Befehle ihres Freiers. Simone (24): "Solche Dienste lasse ich mir üppig bezahlen."
“Im Dienst trage ich natürlich andere Klamotten”, erklärt Simone bei einer Tasse Tee. “Nicht Jeans und Pullover. Wenn Sie mal schauen möchten…” Dann führt uns die Hausherrin in einen Raum, der vom Boden bis zur Decke mit Einbauschränken möbliert ist. Hinter den Türen: die Berufskleidung der Sklavin - Straps, Korsagen, mit Nieten verzierte Ledersachen, Bodysuits und jede Menge Schuhe und Stiefel, meist mit hohen Absätzen. Und alles in allem so viel wert wie ein Mercedes.
“Mein Job hat viel mit Schauspielerei zu tun”, erklärt Simone. “Ich schlüpfe in verschiedene Rollen und Kostüme. Aber die Handlung bleibt im Großen und Ganzen immer dieselbe: Ich unterwerfe mich einem Mann. Gegen Bares. Allerdings ist meine Gage wesentlich höher als die mancher Kolleginnen auf den Theaterbühnen.”
Hat sie eine Lieblingsrolle? Die 24-Jährige lächelt. “Gern spiele ich zum Beispiel das Dienstmädchen eines Grafen oder Gutsbesitzers”, sagt sie. “Ich kümmere mich um den Haushalt, wische Staub, serviere meinem Arbeitgeber das Essen. Daraus entwickelt sich dann spontan eine Story. Etwa so: Mein Dienstherr schaut oder greift mir unter den kurzen Rock, nimmt mich auf seinen Schoß.”
Ihre Bereitschaft zum Leiden ist groß
Und jedes Mal macht Simone etwas falsch, schüttet vielleicht ein wenig Champagner auf die Hose ihres Gebieters. Damit er einen Grund hat, sie zu bestrafen. “Meist ziehen mir die Kunden das Höschen aus, wollen mir den nackten Po versohlen”, sagt die Dunkelhaarige. “Und ich lasse mehr oder weniger alles willenlos mit mir geschehen.”
Ihre Bereitschaft zum Leiden ist groß, die Bandbreite der Unterwerfungs-Rituale enorm. Auf Wunsch kriecht die Sex-Sklavin vor ihrem Freier wie ein Tier über den Fußboden, in erotischer Garderobe, versteht sich. Sie leckt ihm die Stiefel, lässt sich fesseln oder psychisch foltern. Es ist alles nur eine Frage des Geldes.
Kommt es auch zum sexuellen Kontakt? “Nein, nie”, erläutert Simone. “Meinen Freiern reicht es schon, wenn ich mich vor ihnen total erniedrige. Das führt jedoch manchmal soweit, dass sie mich beim masturbieren beobachten wollen. Spätestens dann geht jedem einer ab. Und irgendwann ist auch bei mir die Grenze des Erträglichen erreicht. Sie liegt genau da, wo es anfängt, mir weh zu tun.”
Was sind das für Männer, welche die Dienste einer Sex-Sklavin in Anspruch nehmen? “Auf jeden Fall zählen sie finanziell nicht zu den Ärmsten in unserem Land”, lacht Simone. “Denn ich lasse mir jede Leistung gut bezahlen. Viele meiner Kunden sind auf Messe-Besuch in Frankfurt. Meist handelt es sich um Manager, die ihren Frust in der Firma oder ihrer Familie ausleben möchten. Ich bin der Blitzableiter für ihre Aggressionen, die sie oft schon seit der Kindheit angestaut haben.”
Dominanz und Abhängigkeit
Wir haben einen Psychologen gebeten, uns in einem kurzen Abriss zu erklären, wie Sexualität, Dominanz und Prostitution zusammenhängen. Psychologe Rüdiger Möller, Frankfurt: "Sexualität ist nicht nur ein sinnliches Erlebnis. In unserem Unterbewußtsein spielt dabei auch das Gefühl der Macht eine große Rolle. Wer bestimmt beim Sex wann, wo und wie es laufen soll? Ein Problem in vielen Partnerschaften. Bei Huren dagegen findet ein Mann, was er sucht - Dominanz oder die Abhängigkeit. Er kann auswählen: Zofe, Sklavin oder Domina."

Tobias Nolte schrieb obige erotische Geschichte. - Der begeisterte Regatta-Segler ist 47 Jahre alt und schreibt seit seinem 14. Lebensjahr. Zwölf Jahre war er Reporter bei verschiedenen Lokalzeitungen in Deutschland und Dänemark. Nolte lebt heute abwechselnd in Kopenhagen und Amsterdam.
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