Nachschub durch illegalen Frauenhandel
Von illegalen Schlepperbanden werden Frauen aus dem Osten, aus Asien und Afrika nach Westeuropa gelockt. Rund 500.000 Frauen und Mädchen werden jährlich in EU- Länder geschleust. Schlepper machen dadurch jährllich in Europa rund 7 Milliarden Dollar Gewinn, erklärten Sachverständige dem Familien- und Frauenausschuß des deutschen Parlaments.
Mit falschen Versprechungen werden die Frauen und Mädchen in den Westen gelockt. Angeblich soll hier Arbeit auf sie warten als Köchinnen, Kellnerinnen, Haushaltshilfen, Aupairs. Nur zu gern glauben die in Armut lebenden Frauen den Aussagen und zahlen für den Transport in ihr Unglück hohe Summen.
Nach der Einreise in das Zielland werden den Frauen die Ausweise von den Schleppern abgenommen. Die meisten Frauen haben Vermittlergebühren und Reisekosten auf Kredit bei den Schleppern bezahlt und sind so sofort bei den Frauenhändlern verschuldet. Von Zuhältern beauftragt, beantragen die Frauen politisches Asyl oder sollen Scheinehen eingehen. So werden die Frauen oft durch mehrere Länder geschleust.
Nur selten werden die Drahtzieher des Gewerbes zur Rechenschaft gezogen. 2008 wurden nur 1.094 Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandels eingeleitet.
Aus Angst sagen die verschleppten Frauen nur selten gegen ihre Peiniger aus.

Markus Wennemann schrieb obige erotische Geschichte. - Markus ist ein großer Pistengänger. "Am liebsten in den Städten, in denen zur Zeit richtig etwas los ist. Berlin, Wien, neuerdings auch Kopenhagen." Das Geld für die Reisen zu den angesagtesten Locations verdient sich der 29-Jährige mit dem Schreiben von Szene-Berichten. "Obwohl meine Mutter mich ermahnt, ich solle endlich etwas richtiges arbeiten. Mir macht mein Leben Spaß, genau so wie es ist."
Erschienen am 29.9.2009 |



