Justin: “Meine Frau geht fremd - und lässt sich dabei fotografieren!”
Claudi und Tommy lieben sich. Ihre Liebe wollen sie öffentlich dokumentiert sehen.
Justin K. (32) aus Dresden klagt an: “Geld macht geil. Das ist mir jetzt klar geworden. Zumindest trifft das auf meine Frau zu. Kaum war ihr so ein Typ mit Kohle über den Weg gelaufen, ist sie auch schon mit ihm ins Bett gestiegen. Lässt sich mit ihm sogar fotografieren! Vor drei Wochen schließlich hat sie ihre Sachen gepackt und ist endgültig zu ihm gezogen. Ihr Neuer kommt aus Sachsen. Er muss es irgendwie geschafft haben, einen Job zu kriegen, obwohl die Arbeitsloskigkeit hier überall hoch ist. Im Gegensatz zu mir. Ich wurde arbeitslos und kann sehen, wie ich mich und unse kleines Kind über die Runden bringe.”
Justin wendet sich an die Sexual-Psychologin Verena Lasskovitz. Sie trifft sich mit Justin K. und sagt: “Ihre menschliche Enttäuschung kann ich gut verstehen. Aber: Jammern nützt nun nichts. Ihre Frau scheint ihre Fahne gern in den Wind zu hängen. Früher oder später hätte sie vermutlich sowieso das Handtuch geworfen. Versuchen Sie, einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu setzen. Je eher, desto besser. Schauen Sie nach vorn. Es gibt viel zu tun. Freuen Sie sich, dass Sie Ihre Kinder haben. Sie brauchen ihren Vater künftig mehr denn je. Sie sind jetzt echt gefordert. Packen Sie’s an!”
Die Redaktion kontaktiert anschließend Justins Frau Claudi. Die aber stellt die Situation völlig anders dar: “Mit Justin war ich nie zusammen! Er ist ein Stalker, der mich seit Jahren verfolgt. Ich liebe meinen Tommy - und das können Sie gern fotografieren und veröffentlichen. Dann sieht es auch Justin und kapiert endlich, dass er mich in Ruhe lassen soll.”
Psychologin Verena Lasskovitz: “Eine völlig neue Situation. Ich muss recherchieren.”
Erschienen am 02.9.2010 | zurück zu den erotischen Fotos im Überblick

Marlene Osbach half beim Verfassen dieser Selbstdarstellung. - Die junge Journalistin lebt und arbeitet abwechselnd in Warschau und Berlin. Geboren wurde sie in Polen. "Ich kann Deutsch und Polnisch gleich gut sprechen. Meine Großeltern waren Deutsche, die hier wohnen blieben, als zum Ende des 2. Weltkriegs Deutschland Gebiete an Polen abtreten musste. Die alten Herrschaften haben heimlich weiter Deutsch mit meinen Eltern gesprochen, obwohl es damals verboten war." Die Zweisprachigkeit ist für die Journalistin heute ein Wettbewerbsvorteil. "Authentische Berichte aus Deutschland sind in Polen gefragt. Und umgekehrt funktioniert es auch", sagt Marlene Osbach. Zum Ausgleich schreibt sie gern über erotische Themen.
Die märchenhaften Fotos der Sabine Schönberger
Fotografin Sabine Schönberger aus Zweiflingen bei Stuttgart hat über die Jahre einen ganz eigenen Stil entwickelt: "Ich fotografiere sinnliche Opulenz. Meine Fotos sind erotisch, aber nie pornografisch. Sie sind mythisch, verzaubert, märchenhaft." Sabine Schönberger schrieb zunächst Märchen - und fand dazu die passenden Illustrationen nicht. Also griff sie zum Fotoapparat und inszenierte die fantasierten Situationen vor der Kamera nach. Entstanden sind außergewöhnliche Bilder für Liebhaber der erotischen Fotografie.


