Belinda (24): “Meinen Tanga ziehe ich schnell aus!”
Belinda hockt sich aufs Bett. “Meinen Tanga ziehe ich ganz schnell aus.” - Ich kann gar nicht so geschwind schauen, wie die 24-Jährige den knappen Stoff abgestreift hat. “Jetzt kann es losgehen”, sagt die dunkelhaarige Frau und will von mir fotografiert werden. Belinda, die Muslimin aus Monschau, ist wirklich ein erstaunliches Mädchen. Kein Wunder, dass die Männer sie lieben.
“Mein Vater ist Berber, aber trotzdem ziemlich locker drauf”, antwortet Belinda, als ich sie frage, ob ihre Familie wirklich einverstanden ist, wenn Belinda Nacktfotos von sich machen lässt. “Außerdem ist wohl jeder Vater stolz auf eine schön gewachsene Tochter”, glaubt Belinda. Sie möchte eine ganze Fotoserie von sich machen lassen. “Nie mehr werde ich so makellos sein wie heute. Ich möchte das aufbewahren für die Ewigkeit.”
Belinda arbeitet als Kassiererin bei einem Discounter. Zwei Jahre schuftete sie im Lager, bevor der Marktleiter ihr die Vertrauensstellung an der Kasse gab. Wenn sie genug Geld hat, möchte Belinda aus ihrer Einzimmerwohnung umziehen in ein eigenes Apartement. Heiraten steht zunächst nicht auf dem Programm. Belinda: “Ich will das Leben genießen.”
Erschienen am 24.2.2010 | zurück zu den erotischen Fotos im Überblick

Marlene Osbach half beim Verfassen dieser Selbstdarstellung. - Die junge Journalistin lebt und arbeitet abwechselnd in Warschau und Berlin. Geboren wurde sie in Polen. "Ich kann Deutsch und Polnisch gleich gut sprechen. Meine Großeltern waren Deutsche, die hier wohnen blieben, als zum Ende des 2. Weltkriegs Deutschland Gebiete an Polen abtreten musste. Die alten Herrschaften haben heimlich weiter Deutsch mit meinen Eltern gesprochen, obwohl es damals verboten war." Die Zweisprachigkeit ist für die Journalistin heute ein Wettbewerbsvorteil. "Authentische Berichte aus Deutschland sind in Polen gefragt. Und umgekehrt funktioniert es auch", sagt Marlene Osbach. Zum Ausgleich schreibt sie gern über erotische Themen.
Erotische Fotokunst bei 40 Grad Fieber
Sabine Schönberger arbeitet bei Heilbronn als Assistentin eines Betriebsarztes. Ihre Leidenschaft gehört der Fotografie. Sie hat keine Ausbildung zur Fotografin absolviert, nicht Kunst studiert. Alles, was sie über die Fotografie weiß, hat Sabine Schönberger sich über Jahre hinweg selbst beigebracht - und jetzt einen außergewöhnlichen Bildband "Schwanensee" vorgelegt. Schönberger: "Ich habe die Fotos mit 40 Grad Fieber geschossen. Es war verrückt: All die Modelle waren für mich aus ganz Deutschland, sogar aus der Schweiz angereist, und ich lag krank im Bett. Ich habe Tabletten eingeworfen, bin aufgestanden und habe dann zwei Tage lang für mein Buch fotografiert wie besessen."


