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Zuckermond

Der Roman "Zuckermond" ist der Erfolg dieser Saison im Buchgenre Erotik. Auf 208 Seiten schildert Astrid Martini die erotischen Abenteuer der Malerin Helen. Der Roman polarisiert. Viele Frauen, die ihn gelesen haben, finden das Werk wunderbar. "Ich konnte es nicht aus der Hand legen", ist ein häufiger Kommentar.

Männer sind tendenziell eher enttäuscht. “Zu schwülstig”, “zu langatmig”, “zu viele Nebenhandlungen” sind Urteile. - Doch zunächst zur Handlung:

Die Malerin Helena wird zum Lustspielzeug eines Callboys. Um Helenas erste große Vernissage zu feiern, organisieren ihre Freundinnen eine Party. Highlight der Party ist Leonard, der schönste, exklusivste, teuerste Stripper und Edel-Callboy der Stadt - der an diesem Abend nur für Helena strippt. Obwohl Helena sich dagegen wehrt, gerät sie sofort in den Bann dieses faszinierenden Mannes und wird von ihm nach allen Regeln der Kunst verführt. Sie nimmt sich vor, ihn anschließend sofort wieder zu vergessen, denn Leonard passt ihrer Meinung nach nicht in ihre Welt. Doch ihr Vorsatz schlägt fehl, denn Leonard geht ihr nicht mehr aus dem Sinn. Sogar ihre Kreativität leidet unter ihrer Sehnsucht nach diesem mysteriösen Mann und seinen exzellenten Liebeskünsten, die eine ganz neue Seite in Helena zum Vorschein gebracht haben.

Als sie ihn kurzentschlossen aufsucht, könnte ihr Timing kaum schlechter sein, denn er hat gerade “Kundschaft” und Helena wird Zeugin seines Liebesspiels mit zwei Frauen. Wider Willen erregt sie dieser Anblick und sie erliegt erneut Leonards Charme. Als ihre dominante Familie auf eine Hochzeit mit einem wohlhabenden Mann drängt, will Helena sich endlich aus deren fordernden Fängen befreien. Um ein markantes Zeichen zu setzen, bittet sie Leonard, ihren Partner zu spielen. Leonards Preis für den Auftritt bei Helenas Familie ist hoch: Er, der Mann für gewisse Stunden, “bucht” Helena für die nächsten 17 Tage als sein ganz persönliches Callgirl und Lustspielzeug.

Das Buch ist flüssig zu lesen und äußerst anregend. Zur leichten Lektüre trägt gerade bei, was andere an dem Buch stört: Es ist einfach geschrieben und enthält viele Klischees. Personen erhalten typische Charakterisierungen, sie handeln vorhersehbar, oft werden dieselben Adjektive verwendet.

Aber - und das ist das Mysterium - der Autorin gelingt es trotz (oder wegen) dieser Einfachheit, die Leserin/den Leser schnell in die Geschichte hinein zu ziehen. Man bleibt gefangen, fiebert mit bis zum Schluss und fühlt sich angenehm erregt. Mehr kann man von einem Erotikroman nicht verlangen - Empfehlung.

Eine Buch-Rezension von Nicoletta Krabbe.

Weitere erotische Meldungen

2.000 Euro fürs Bordell

Offiziell tut es ja keiner. Tatsächlich aber geht jeder fünfte deutsche Mann ab und zu bis regelmäßig ins Bordell, gibt jährlich ca. 2.000 Euro für den Spaß am Sex aus. Nach Schätzungen der Huren-Organisation „Hydra“ machen die etwa 500.000 Prostituierten einen Jahresumsatz von 22 Milliarden Euro – soviel wie der Otto Versand oder der Karstadt Konzern.

Geplatzte Gummis: die große Ausrede

Journalisten der britischen “Times” sind jetzt einem Phänomen nachgegangen. Die Hälfte aller “Pillen danach” werden in der Apotheke mit der Begründung verlangt, dass das Kondom beim Sex geplatzt sei. Die Journalisten forschten nach und stellten fest: Auch die billigsten Kondome fassen mindestens 18 Liter Luft. Einige schaffen sogar 45 Liter. “Unmöglich, die zum Platzen zu bringen”, erklärte Redakteur Mike Bearden. Als wahre Begründung für die Last-Minute-Pille scheint stattdessen Vergesslichkeit in Frage zu kommen. Man traut sich nur nicht, es vorm Apotheker zuzugeben. Andere Möglichkeit: Die Sexualpartner gehen falsch mit dem Kondom um. So haben britische Zahnärzte Gummireste schon aus den Zahnspangen von Teenagern entfernen müssen. Gegen Metall ist Gummi machtlos.

Erotische Weltliteratur 5

21 Jahre war Oscar Wilde jung, als er nach London kam und neigte bereits zur Korpulenz. Er trug seidene Kniehosen, bestickte Strümpfe, ein offenes Hemd mit grassgrüner Künstlerkrawatte und einen Hut aus Samt. Er sprühte vor Witz, Redakteure rissen ihm seine Gedichte aus den Händen. Wilde war Mittelpunkt der reichen Londoner Gesellschaft, sprühte vor frivolem Witz. Die normalen Bürger aber verachteten ihn. Sie sollten ihn zur Strecke bringen ... Die Gelegenheit kam, als Wilde das Theaterstück “Salome” auf die Bühne brachte. Noch vor der Erstaufführung 1892 wurde es vom Lordkämmerer als “verdorben und verkommen” verboten. Die Buchfassung aber durfte erscheinen. Und sorgte für den größten Literaturskandal des ausgehenden Jahrhunderts. Ein Mann, der eine perverse junge Prinzessin in den Mittelpunkt eines Dramas stellt, muss selbst pervers sein, schlussfolgerten die Bürger und stellten Oscar Wilde vor Gericht.

Wilde wurde nicht nur die perverse “Salome” vorgeworfen, auch sein ausschweifendes Privatleben wurde vor Gericht öffentlich: Lord Queensberry beschuldigte den Schriftsteller, ein Päderast zu sein, über homosexuelle Orgien kursierten Gerüchte. Nach mehreren Prozessen war Wilde ruiniert: psychisch, gesellschaftlich, finanziell. Er starb 1900 an Hirnhautentzündung. Am Totenbett noch trat er zum Katholizismus über und glaubte, sein Werk wäre bald vergessen. Doch die “Salome” setzte sich durch. Max Reinhard inszenierte sie in den folgenden Jahren in Berlin - ein triumphaler Erfolg. Bis heute wird das Sextheaterstück rund um die Welt immer wieder auf den Spielplan gesetzt und begeistert die Theaterbesucher. Die Illustration zeigt den Ausschnitt eines Gemäldes von Degas, den Wilde in den 1890er Jahren in Frankreich besuchte.

Ende des kleinen Serie über erotische Weltliteratur.

“Der Teufelsprinz” - scharfes Sex-Hörbuch!

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Moreen entdeckt ihren Liebesprinzen. Doch der stürzt das unerfahrene Mädchen in die Sexhölle von Berlin. Dort droht sie zu verbrennen ... Ein Sex-Hörbuch über die Gier nach Geilheit, über Nächte sich erfüllender Lust und die Qualen der Liebe. Die zügellose Lebens- und Liebesgeschichte einer jungen Frau. 66 Minuten voller aufregender Liebe und heißem Sex. Gelesen von der Brecht-Schauspielerin Inga Schnabel. Tabulos, schamlos, nichts wird ausgelassen. Hörbuch hier sofort herunterladen.

Erotisches Hörbuch: Entfesselte Liebe

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Jennifer bricht aus. Riskiert eine Kontaktanzeige. Sie will ihre Liebe neu entfesseln lassen. Nächte genießen voller Gier und Gefühl. Brennende Geilheit spüren, ungeahnten Sex erleben. Doch der Ehefrau gerät das gewagte Sexperiment bald außer Kontrolle - und sie erfährt, wie gefährlich die Liebe ist ... Ein Sexhörbuch über Männer der Lust, gefühlsechte Nächte in Hotels und die Gefahren des Unbekannten. 60 Minuten voller aufregender Liebe und heißem Sex, gelesen von der Brecht-Schauspielerin Inga Schnabel. Hörbuch hier sofort herunterladen.

Sex-Hörbuch: Der Stundenmann

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Sie ist jung, schön – und einsam. Sie telefoniert ihn herbei: den Stundenmann. Geiler Sex, Höhepunkte, unglaubliche Ausschweifungen. Gegen ihren Willen verliebt sie sich. Und entdeckt das dunkle Geheimnis des Stundenmanns ... Das bisher prallste Sex-Abenteuer von Ariane Aran; jedes Detail wird erzählt, gestöhnt, gelebt: von der Brecht-Schauspielerin Inga Schnabel. Hörbuch hier sofort herunterladen.