“Ich brauche mehr Action im Bett!”
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Am Anfang einer Beziehung ist der Sex spannend. Gefährlich wird es, wenn sich Routine breit macht. Genau diese Situation erleben gerade Sora (27) und John (32). Sie schildern in einem offenen Gespräch ihre Situation. Zunächst glaubt man John, der "einfach mehr Action" im Bett will. Als Sora beginnt, die Situation aus ihrer Sicht zu schildern, erkennt man, dass die Probleme tiefer liegen.
Eigentlich können Sora und John auch anders. In einem heißen Video zeigen sie, was sie für Action drauf haben - wenn die Lust kommt. Siehe rechts. Wir wünschen dem Paar, dass es künftig wieder häufiger derart heftig zur Sache geht ... - Doch nun zum Interview:
EROTISCHE GESCHICHTEN: John, Sie haben in einer E-Mail angedeutet, dass Sie in letzter Zeit mit Ihrem Intimleben nicht mehr zufrieden sind.
John: Ja, das ist korrekt. Meine Freundin Sora und ich sind jetzt seit etwas über zwei Jahren zusammen. Und ich finde, unser Sex ist längst nicht mehr so aufregend wie am Anfang unserer Beziehung.
EROTISCHE GESCHICHTEN: In welcher Hinsicht ist Ihr Sexualleben abgeflacht - quantitativ oder qualitativ?
John: Sowohl als auch. Früher haben wir uns nahezu jeden Tag geliebt, oft sogar mehrmals hintereinander. Und heute? Passiert es vielleicht noch einmal pro Woche – mehr oder weniger lustlos. Unser Sex ist einfach langweilig geworden.
EROTISCHE GESCHICHTEN: Was müsste sich Ihrer Meinung nach ändern, damit es wieder Spaß macht?
John: Ich brauche mehr Action im Bett.
EROTISCHE GESCHICHTEN: Was meinen Sie damit?
John: Ein paar Stellungswechsel zum Beispiel. Sora und ich machen es - wenn überhaupt - nur noch in der Missionarsstellung. So was ist doch öde auf Dauer.
EROTISCHE GESCHICHTEN: Und warum bringen Sie nicht etwas mehr Pep ins Spiel?
John: Habe ich wirklich versucht. Einmal wollte ich Sora auf einem Spaziergang vernaschen, im Auto oder unter der Dusche. Aber da lief nie was. Entweder fand es Sora zu kalt, zu unbequem. Oder sie war nicht in Stimmung. Aber es geht mir auch gar nicht nur um Stellungs- oder Ortswechsel. Ich möchte, dass Sora mal die Initiative ergreift - mir vielleicht von sich aus wieder einen bläst?
EROTISCHE GESCHICHTEN: Und wie stellen Sie sich die Lösung des Problems vor?
John: Das würde ich ja gerade gern von Ihnen erfahren.
Reporter Tom Kunst befragte anschließend Sora. John ging während dieser Zeit einen Kaffee bei Starbucks trinken.
EROTISCHE GESCHICHTEN: Sora, Ihr Freund John findet es äußerst bedauerlich, dass es mit Ihnen beiden sexuell seit einiger Zeit arg den Bach runtergeht.
Sora: ... und macht mich wahrscheinlich dafür allein verantwortlich, stimmt’s?
EROTISCHE GESCHICHTEN: Na ja - eine gewisse Kritik ...
Sora: ... sollte er auch an sich selbst üben, meine ich. Um das zu verstehen, erzähle ich Ihnen am besten mal, wie es mit uns so läuft. Also: Wir kommen so gegen 18.30 Uhr nach Hause, sind ja beide berufstätig. Meistens koche ich uns was. Wir essen. Dann wird der Fernseher eingeschaltet. Jeden Abend. Wir schauen uns irgendeinen Blödsinn an. Bis es Zeit wird, schlafen zu gehen. Und dann erwartet mein Schatz das nächste Programm. Live. Ich soll die geile Maus für ihn spielen. So funktioniert das aber leider nicht bei mir - quasi auf Knopfdruck. Für mich fängt das sexuelle Vorspiel nicht erst auf der Matratze an. Sondern bereits viel früher am Tag. Vielleicht mit ein paar lieben Worten am Telefon, einer SMS, einer Umarmung, einem Kuss.
EROTISCHE GESCHICHTEN: Okay. Nehmen wir mal an, solch eine Art Vorspiel würde stattfinden. Glauben Sie, dass es dann lustvoller bei Ihnen im Bett zuginge?
Sora: Auf jeden Fall. Früher haben wir uns ja auch kräftig ausgetobt. Ich denke, John und ich müssen uns viel mehr Zeit füreinander nehmen - Zeit für Gefühle. Dann wird der Sex auch wieder so toll wie früher.
Wir baten einen Psychologen um eine Stellungnahme:
Routine tötet Fantasie
Psychologe Dr. Hartmut Weber: "Das von Benjamin und Sabine skizzierte Problem ist typisch für viele Beziehungen. Zu Beginn einer Partnerschaft liebt sich das junge Paar noch sehr oft und ausgelassen. Dann schleicht sich zunehmend eine gewisse Routine ein. Alltagstrott macht sich breit. Beruf, Haushalt, Kindererziehung, eventuell auch finanzielle Sorgen, Freunde und Freizeitbeschäftigungen - all das nimmt immer mehr die Gedanken in Anspruch, überlagert das Miteinander, killt die Gefühle.
Aufgepasst! Lassen Sie es nicht so weit kommen, bis Sie sich auseinander gelebt und nichts mehr zu sagen haben. Die Sexualität, dieses verbindende Element zwischen zwei Ehe- oder Lebenspartnern, ist ein sensibles Gewächs, das täglich frische Nahrung braucht - Zuneigung, Liebe, kleine Aufmerksamkeiten.
Halten Sie Ihren Sex lebendig - mit Fantasie und Fröhlichkeit. Und in diesem Punkt ist jeder der beiden Partner einer Beziehung gefordert. Keiner kann oder darf dafür die Verantwortung auf den anderen abschieben. Und sollten einmal Spannungen auftreten – was zwischen Menschen etwas ganz Natürliches ist –, dann reden Sie miteinander darüber. Offen, sachlich und fair.
Offenheit, Liebe und gegenseitiges Verständnis zählen zu den wichtigsten Fundamenten einer harmonischen Beziehung. Sind diese Voraussetzungen gegeben, lassen sich sämtliche Probleme relativ leicht lösen."

Tom Kunst schrieb obige erotische Geschichte. - "Kunst kommt von Können", meint Tom. "Deswegen lasse ich es lieber, denn das kann ich nicht." Er grinst: "Ich mache bloß Journalismus. Und vielleicht später doch mal Landwirtschaft. Wenn mein Vater sich zur Ruhe setzen sollte und bei mir anruft: 'Du musst den Hof übernehmen, Sohn.' Ob das wirklich jemals passieren wird? - Egal, Schreiben macht auch Spaß, besonders über erotische Themen."
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