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Die 6. Folge des erotischen Krimis Tessy und die Zärtlichkeit des Kommissars:

Mach es mir!

Teil 6 des erotischen Krimis “Tessy und die Zärtlichkeit des Kommissars” - Gertruds Zungenspitze drang zwischen Tessys Lippen, und nur Augenblicke später gelang es Tessy, die Bilder und Eindrücke dieses fürchterlichen Tages auszuschalten, zumindest für den Moment. Sie überließ sich Gertruds Händen, die ihr das Sweatshirt über den Kopf streiften, und ihre Nippel wurden hart, als die Zähne ihrer Geliebten an ihnen zu knabbern begann – zunächst zärtlich verspielt, dann intensiver, derber, um sich schließlich ganz nah an die Schmerzgrenze heran zu wagen. Wohlige Schauer liefen Tessy über den Rücken. Sie warf den Kopf zurück. Plötzlich hielt Gertrud inne. Tessy sah sie irritiert an. „Was ist?“, fragte sie. „Alles in Ordnung?“

Gertrud nickte. „Natürlich.“ Sie schob Tessy jedoch beiseite und stand auf, um dann mit laszivem Lächeln ihre Hose herunterzustreifen.

„Ich finde allerdings, dass du dran bist, die Regie zu übernehmen und es mir so richtig zu besorgen, Herzchen“, sagte Gertrud mit dunkler Stimme und setzte sich wieder aufs Sofa. Langsam öffnete sie ihre Beine.

„Komm, sieh sie dir an. Spiel mit ihr. Und vor allen Dingen: Mach es mir!“

Tessy ließ die unmissverständlichen Worte einen wohligen Augenblick lang nachklingen, dann ging sie auf die Knie und beugte sich zu Gertruds Schoß hinunter. Sie atmete die feuchte Gier ein, die ihr entgegen strömte, strich langsam über die prallen, dunkel schimmernden Lippen, leckte an ihnen und schob schließlich ihre Zunge in Gertruds Möse, während Gertrud Tessys Kopf festhielt und zu stöhnen begann. Rein und wieder raus, rein und wieder raus. Als Gertruds Stöhnen lauter wurde, nahm Tessy ihre Finger zu Hilfe, um mit einer Hand die zitternde Knospe ihrer Geliebten zu bearbeiten und mit der anderen sich selbst zum Höhepunkt zu bringen. Gertrud bäumte sich auf, als sie kam. Sie schrie und lachte hemmungslos, und Tessy genoss ihre heftige Reaktion.

Einige Minuten später zog Gertrud sich wieder an und sagte: „Wie du bemerkt haben dürftest, spricht wirklich höchst selten etwas gegen eine gute Nackenmassage.“

Tessy grinste. Wohl wahr.

* * *


Fast alle Touristen, insbesondere die Deutschen, hielten Anita Zaldura für eine Spanierin, und sie ließ sie in dem Glauben. Anita sah mit ihrem dunklen Haar und der gebräunten Haut südländisch aus, sie kleidete sich farbenfroh, sprach fließend Spanisch, und sie lebte auf Mallorca. Dass sie größer war als die meisten spanischen Frauen und das Haar gefärbt war, fiel niemandem auf, der nicht darauf achtete. Ihr Deutsch war phantastisch, aber eigentlich erwartete man das auch von jemandem, der in der Touristikbranche arbeitete und sich insbesondere um Urlauber aus Deutschland kümmerte.

Anita war Anfang Fünfzig und stammte aus Helmstedt. Vor fünfundzwanzig Jahren hatte sie Julio Zaldura, einen Spanier, geheiratet und war mit ihm nach Mallorca ausgewandert. Die Ehe war kinderlos geblieben, aber sehr glücklich gewesen. Das Ehepaar hatte eine kleine Pension betrieben, bis Julio vor fünfzehn Jahren überraschend an einem Herzinfarkt gestorben war. Die Möglichkeit, nach Deutschland zurückzukehren, kam für Anita nicht in Frage. Sie verkaufte die Pension und zog sich auf eine kleine Finca nach Bunyola zurück, einem bezaubernden, touristisch nur wenig beachteten Dorf inmitten einer hügeligen Landschaft am Fuß der Serra de Alfàbia im Westen Mallorcas, das bekannt für sein ausgezeichnetes Olivenöl war. Bald merkte sie jedoch, dass es ihr nicht ausreichte, Oliven zu ernten, Bücher zu lesen, um Julio zu trauern und ansonsten den Tag vergehen zu lassen. Da sie regelmäßig die deutschsprachige Mallorca Zeitung las, war sie gut über Deutsche informiert, die nicht nur für zwei Ferienwochen auf die Insel kamen, sondern Monate hier verbrachten oder sogar als Rentner und Pensionäre ihren Ruhestand in den sonnigen Süden verlegt hatten. Erstaunlicherweise beherrschten gerade letztere die Landesprache häufig kaum mehr als bruchstückhaft und waren über die landesüblichen Gepflogenheiten nur unzureichend informiert.

Viele konnten jemanden gebrauchen, der ihren Alltag organisierte, übersetzte, bei Arzt- und Behördengängen hilfreich zur Seite stand, Haushälterinnen, Putzfrauen und Handwerker vermittelte, Tipps gab. Für eine solche Aufgabe war Anita mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung und ihren Kontakten wie geschaffen. Sie brauchte nur kurze Zeit, um ihren Service auf die Beine zu stellen und benötigte schon bald Mitarbeiter, um die vielen Anfragen bewältigen zu können.

Moritz war von Anfang an mehr gewesen als ein Kunde. Er hatte in Deiás gelebt, einem insbesondere bei Künstlern beliebten Ort hoch über der Westküste, und er war Anita auf Anhieb sympathisch gewesen. Manchmal hatten sie sich in der Fischerbucht getroffen, um den Sonnenuntergang zu betrachten und ein bisschen zu reden. Über Deutschland zum Beispiel. Über Abschiede. Das Leben an sich und im Besonderen. Sie waren Freunde geworden. Ein großes Wort, aber in dem Fall angemessen. In letzter Zeit hatte Moritz oft gehetzt gewirkt oder wie jemand, der etwas vergessen wollte. Eine Geliebte vielleicht oder seine Frau, die er vor Jahren verlassen hatte, wie Anita wusste. Sie hatte nie nachgefragt. Das war ein Fehler gewesen, wie sie im Nachhinein feststellte.

Anita hatte schon häufiger miterlebt, dass Touristen Magen- und Darmbeschwerden bekamen; auch eine Lebensmittelvergiftung kam hin und wieder vor, aber Moritz hatte es ungemein übel erwischt. Sie sorgte dafür, dass er ins Krankenhaus kam, wo er tagelang kaum ansprechbar war. Dann ging es allmählich wieder bergauf. Er war nicht mehr ganz so bleich, und er freute sich, sie zu sehen, nicht nur weil sie daran dachte, ihm seine Post mitzubringen, darunter auch ausgedruckte Mails. Eine Nachricht von einem Freund schien ihn erst zu erstaunen, dann nachdenklich zu stimmen und schließlich regelrecht zu beglücken. Anita konnte sich noch genau an seinen Gesichtsausdruck erinnern. Bevor sie ging, bat Moritz sie, seinem Freund in Berlin telefonisch von seiner Erkrankung zu berichten, ihm zu bestellen, dass er bald von ihm hören würde, und einige bereits fertig verpackte Sendungen zur Post zu bringen. Sie versprach ihm, sich sofort darum zu kümmern.

Drei Tage später war er tot. Akutes Herz- und Kreislaufversagen. Da sie nicht zur Familie gehörte, konnte Anita froh sein, überhaupt eine Auskunft zu erhalten. Ein junger übernächtigter Assistenzarzt erbarmte sich schließlich ihrer entsetzt fragenden Augen und bat sie, dafür im Gegenzug Kontakt mit der Familie in Deutschland aufzunehmen. Kurz darauf begleitete eine Krankenschwester sie zum Parkplatz und deutete unter dem Mantel der Verschwiegenheit an, dass Moritz unter Umständen ein falsches Medikament bekommen haben könnte. Aber die Schwester schien ihr nicht besonders vertrauenswürdig – eher ein Tratschweib, das sich wichtig machen wollte. Als sie am gleichen Tag in Moritz Haus nach dem Rechten sah und Spuren eines Einbruchs bemerkte, gab ihr der Hinweis jedoch zu denken.

Es waren nur Kleinigkeiten, die wohl kaum jemandem aufgefallen wären, aber Anita war aufmerksam und hatte ein geschultes Auge. Sie wusste, ob ein Fenster angelehnt gewesen war oder nicht, der Bürostuhl auf eine andere Höhe eingestellt und der Inhalt von Schubladen umsortiert worden war. Dass sich jemand an Schreibtisch und PC zu schaffen gemacht hatte, war offensichtlich – sie kannte sich in Moritz kleinem Büro gut aus und war das letzte Mal dort gewesen, als sie die Post weggebracht und die Einlieferungsscheine in den Ablagekorb gelegt hatte. Die befanden sich nun in einer Schublade. Sie zögerte nur einen Moment, dann schaltete sie den PC wieder aus und stieg auf den Dachboden.

Während eines ihrer vertrauensvollen Gespräche hatte Moritz ihr mal erzählt, dass er ein ziemlicher Kindskopf und schon immer ein leidenschaftlicher Geheimniskrämer gewesen sei. So würde er seine Tagebücher in einer alten Wäschetruhe unter dem Dach aufbewahren. Damals hatte sie über diesen Spleen geschmunzelt und war über seine Offenheit angenehm berührt gewesen. Nun kamen ihr plötzlich ganz andere Gedanken.

Der Zugang zum Dach war gar nicht so einfach zu finden. Anita entdeckte die Luke schließlich im Vorratsraum, wo sich hinter einem Regal auch eine Leiter befand. Die Truhe stand zwischen alten ausrangierten Möbeln und fiel nur ins Auge, wenn man nach ihr Ausschau hielt. Plötzlich hatte Anita es sehr eilig. Schweiß lief ihr den Rücken hinab. Sie blinzelte im trüben Dämmerlicht und hob den Deckel an, der sich, wie ihr schien, nur ungern bewegen ließ. Die Tagebücher waren zusammen mit anderen Papieren in einen Umschlag aus brüchigem Leder gehüllt und lagen unter einem Stoß Fotoalben und Aktenordnern begraben. Anita nahm sie an sich und verließ umgehend das Haus.

Ende unserer Serie. - Weiterlesen hier:

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Tessy und die Zärtlichkeit des Kommissars

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Terry und die Zärtlichkeit des Kommissars

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Eine Folge aus dem erotischen Krimi "Tessy und die Zärtlichkeit des Kommissars". Alle Folgen der Reihe:

Teil 1 Die Liebesnacht vor dem Tode

Teil 2 Der Geruch der Angst

Teil 3 Ein Bier mit dem Kommissar

Teil 4 Die junge Kollegin des Kommissars

Teil 5 Küssen - bis die Luft wegbleibt!

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Tessy und die Zärtlichkeit des Kommissars

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Ein neuer Kriminalroman rund um die Berliner Privatermittlerin Tessy. erotische-geschichten.biz-Redakteur Tobias Nolte: "Ich habe das E-Book von Autorin Lara Wolf auf meinem Sony-Reader verschlungen. Spannend, flüssig geschrieben. Tessy ist eine ehemalige Journalistin, die als Privatdetektivin in Berlin arbeitet. Autorin Lara Wolf schildert Tessys Abenteuer derart lebensecht und mit Einfühlungsvermögen, dass ich jede Faser der Hauptfigur vor mir sehe. Tessy ist sexuell äußerst interessiert - an Männern und Frauen. Das ist ziemlich schamlos, aber sehr natürlich und ohne reißerische Übertreibungen geschildert."

Der neue erotische Krimi lässt sich als E-Book herunterladen.

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Alle auf erotische-geschichte.biz erschienenen Folgen von Tessy und die Zärtlichkeit des Kommissars:

Teil 1 - Die Liebesnacht vor dem Tode

Teil 2 - Der Geruch der Angst

Teil 3 - Ein Bier mit dem Kommissar

Teil 4 - Die junge Kollegin des Kommissars

Teil 5 - Küssen - bis die Luft wegbleibt!

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