Teil 03 - Liebe nach Fahrplan
"Mein erstes sexuelles Erlebnis ?" Maike, eine 23-jährige Arzthelferin aus der Gegend von Dortmund, kann sich heute noch kaputtlachen, wenn sie daran zurückdenkt. "Das war eine absolute Katastrophe!" sagt sie. "Aber trotzdem - oder gerade deshalb - wunderschön und ein unvergessliches Erlebnis." Und dann erzählt sie ganz offen und ehrlich, wie sie die Liebe entdeckte.
Maike: “Ich war damals 18, mein Freund Sven ein halbes Jahr älter. Wir wohnten seit unserer Kindheit fast Tür an Tür, spielten schon zusammen im Sandkasten. Später gingen wir in dieselbe Schule, und verbrachten auch jede freie Minute miteinander.
Eines Tages merkte ich: Hey, der Sven ist ja ein richtig toller Mann geworden. Auch er sah in mir plötzlich nicht mehr das kleine Mädchen, sondern eine junge Frau. Das ist wirklich eigenartig, wenn man sich solange kennt und sich so vertraut ist. Da entwickelt sich eine Kameradschaft ganz allmählich in Freundschaft. Aus der Freundschaft wird Liebe. Und du kriegst das selbst gar nicht so mit.
Irgendwann haben wir es beide dann doch gepeilt. Aber bis wir uns den ersten Kuss gegeben haben - das hat noch ein Weilchen gedauert. Und von da an waren wir praktisch wie siamesische Zwillinge. Wir haben monatelang heftig geknutscht und gefummelt, wurden immer schärfer darauf, richtig miteinander zu schlafen.
Endlich ergab sich die Gelegenheit. Svens Eltern fuhren übers Wochenende weg. Meine waren auch nicht da. Uns standen also gleich zwei sturmfreie Buden zur Auswahl! Wir beschlossen, das Fest bei mir steigen zu lassen. Und wir hatten alles bestens dafür vorbereitet - was Leckeres zum Essen eingekauft, zwei Flaschen Sekt und diverse Verhütungsmittel.
Wir begannen unsere Sex-Orgie in der Badewanne. Es war auch alles super. Bis Sven beim Aussteigen ausrutschte und mit dem Kopf gegen das Waschbecken knallte. Eine halbe Stunde spielte ich Krankenschwester. Dann hörte sein Schädel auf zu brummen, und wir konnten im Bett zum gemütlichen Teil übergehen. Als es jedoch gerade so richtig hoch herging, musste ich dummerweise die Stimmung dämpfen.
Also, diese vaginalen Zäpfchen leisten wirklich ganze Arbeit. Die killen ja nicht nur das Sperma, sondern auch die Lust. Zäpfchen einschieben. Warten, bis es schäumt. Und dann muss es in einer gewissen Zeit passiert sein. Liebe nach Fahrplan - wie romantisch! Was haben wir gelacht, als wir uns allein die Bedienungsanleitung vorgelesen haben.
Nee, dann schon lieber die Nummer mit den Lümmeltüten, dachten wir. Aber das ist auch leichter gesagt als getan, wenn keiner der Beteiligten damit Erfahrung hat. Wann zieht man die denn rüber? Im schlaffen Zustand rutschen sie immer wieder ab. Und beim prallen Eintüten brachten wir ein Dreierpack zum Platzen. Andere schossen von Svens Kanone munter durchs Zimmer.
Ach so: Hatte ich erwähnt, dass wir zwischendurch immer weiter am Sekt naschten? Die Wirkung blieb natürlich nicht aus. Statt eine heiße Liebesnacht zu veranstalten, bin ich irgendwann selig in Svens Armen eingeschlummert. Aber was machte es schon? Wir hatten ja noch den ganzen nächsten Tag.
Gegen Mittag wachten wir auf, läuteten sofort die nächste Kuschelrunde ein. Jetzt lief alles perfekt. Wir waren total scharf aufeinander, kriegten sogar die Sache mit dem Kondom hin. Endlich erlebten wir, wonach wir uns solange gesehnt hatten. Das Gefühl, einander ganz nah zu sein, war wunderschön. Und da? Hörte ich den Wagen meiner Eltern vor dem Haus! Ich kriegte echt eine Krise.
Seit dem Chaos-Wochenende hat sich übrigens eine Menge getan. Sven und ich leben inzwischen zusammen, in einem kleinen Liebesnest. Wo wir ungestört kuscheln können. Und darin immer besser harmonieren.
Morgen nächster Teil
"Das erste Mal": Wir veröffentlichen Geschichten unserer Leser
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Eine Folge aus der Reihe "Das erste Mal". Alle erotischen Geschichten der Reihe:





