Teil 3 - Beachboy
Ich weiß bis heute nicht, welche Kontrollfunktion bei mir aussetzte. Statt mich so schnell wie möglich aufzurichten, umschließen meine Hände seinen Po, ich öffne leicht meine Lippen und berühre scheinbar unabsichtlich seine Schwanzspitze. Das Lachen über mir verstummt. Eine Hand unter meinem Kinn drückt mir den Kopf in den Nacken. Seine Augen scheinen zu glühen. „Soll ich Dir helfen oder schaffst Du es allein?“
Ich weiß bis heute nicht, welche Kontrollfunktion bei mir aussetzte. Statt mich so schnell wie möglich aufzurichten, umschließen meine Hände seinen Po, ich öffne leicht meine Lippen und berühre scheinbar unabsichtlich seine Schwanzspitze. Das Lachen über mir verstummt. Eine Hand unter meinem Kinn drückt mir den Kopf in den Nacken. Seine Augen scheinen zu glühen. „Soll ich Dir helfen oder schaffst Du es allein?“ Ich nehme meine ganze Kraft zusammen und ziehe mich an ihm hoch auf die Kufe. Mein Körper vibriert vor Anstrengung und Erregung. Meine Hand zittert völlig unkontrolliert, als ich schließlich nach dem Steuer greife. Ich hoffe inständig, dass er es nicht bemerkt. „Alles okay bei Dir, Manu?“ „Ja!“ „Dann fahr jetzt zuerst eine Halse und dann eine Wende. Bei der Wende wechseln wir nicht die Kufe und lassen den Kat kentern.“ Adnan rückt dicht an mich heran; ich fühle seinen harten Oberschenkel neben meinem. Bilde ich mir das nur ein oder zittert er ebenfalls? Der Teufel reitet mich und ich werfe einen raschen Blick auf seinen Unterleib. Die Erektion ist nicht zu übersehen. Himmel, sein Schwanz ist riesig! Ein Stromschlag schießt mir in den Unterleib und ich spüre die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen. Gott, wie soll ich mich dabei auf die Manöver konzentrieren? Nimm Dich zusammen, Manuela! Du bist keine pubertierende Göre mehr und dieser Typ spielt doch nur mit Dir. Scheiße, es ist lange her, dass ich bei einem fremden Mann eine derartige Reaktion auslöste. Es macht mich einfach wahnsinnig an!
Irgendwie schaffe ich die Manöver, der Kat kentert und wir schwimmen im tiefblauen, warmen Wasser. Gerade als ich die Leine aus der Klemme lösen will, flüstert eine Stimme nah an meinem Ohr: „Du bist guut, Maanuu! Dein Mann kann stolz auf Dich sein.“ Adnan schwimmt dicht hinter mir. Seine Hand greift über meine Schulter hinweg zur Leine. Ich fühle seinen harten Schwanz an meinem Po. Das darf nicht wahr sein, der Kerl tut so, als bemerke er es nicht! Im Gegenteil! Er presst sich noch enger an mich, schiebt sich auf meine Schulter gestützt an mir hoch und arbeitet ungerührt über mich gebeugt am Boot herum. Seine Erektion streichelt meinen Rücken. Wenn ich nicht sofort die Stopptaste betätige, ist alles zu spät. Ich lasse mich doch nicht von diesem Türkenmacho als Wichsvorlage benutzen! „Vielleicht fällt es Dir leichter, wenn Du Dich auf die Kufe stellst, Adnan!“
Kaum habe ich den Satz beendet, tauche ich unter ihm weg. 2 Meter von ihm entfernt klettere ich auf die Kufe. „Hey, Manu! Geh nicht so weit weg! Ich brauche Dich noch zum Aufrichten!“ Ja, natürlich, denke ich. Wie gut das funktioniert, hast Du mir ja schon vorgeführt. Aber er hat Recht. Jeder für sich allein schaffen wir es nicht. Wohl oder übel schlittere ich auf der nassen Kufe zu ihm zurück. Adnan hängt sich mit beiden Armen an die Aufrichtleine und gibt mir gestenreich zu verstehen, mich vor ihn zu stellen. Oh, nein, nicht schon wieder! Ich atme bewusst tief ein und aus, tauche unter seinem Arm durch, greife die Leine und hänge mich vor ihn. „So wird das nichts, Manu! Du musst die Arme lang machen und Deinen Körper ganz durchstrecken!“ Klasse, denke ich, das hättest Du wohl gerne! Dann liege ich auf Dir und Du kannst Deinen steifen Schwanz an meinem Po reiben. Dummerweise muss ich genau das tun, was er sagt, denn anders funktioniert es nicht. Verfluchte Hebelgesetze! Noch einmal atme ich tief ein und aus, bevor ich mich durchgestreckt auf Adnan lege. Ich fühle ihn mit jeder Faser meines Körpers. An meinem Po fühle ich nichts. Ich will es selbst kaum glauben, aber ich bin regelrecht enttäuscht. Plötzlich seine Lippen in meinen nassen Haaren. „Du musst Dich mehr anstrengen, Manu, sonst bekommen wir ihn nie hoch!“ „Ach, meinst Du? Ich dachte immer, ich hätte damit eigentlich kein Problem.“ Leises Lachen.
„Dieser Katamaran heißt Ayshe. Er ist weiblich, verstehst Du? Komm, versuchen wir es noch einmal gleichzeitig. Auf mein Kommando! Zieh!“ Wir ziehen mit aller Kraft an der Leine und lehnen uns so weit nach hinten, wie es nur geht. Kein Blatt Papier passt mehr zwischen uns. Die obere Kufe kommt uns entgegen, ich ducke mich unter ihr durch und wir landen unter dem Netz des aufgerichteten Kats im Wasser. Wie in einer Höhle geschützt vor neugierigen Blicken.
Adnan schaut sich suchend nach mir um und schwimmt auf mich zu. Zuerst begreife ich nicht, was er von mir will und dann ist es zu spät zur Flucht. Zwei starke Arme umschließen mich wie Fesseln und pressen mich an seinen Körper. Sekundenbruchteile später fühle ich seine warmen, feuchten Lippen auf den meinen und seine Zunge in meinem Mund. Verzweifelt versuche ich, ihn wegzustoßen. Seine langen, nassen Haare hängen irgendwo an meiner Weste fest und er lässt mich nicht los. „Manu! Manu! Ruhig. Ganz ruhig. Alles ist gut! Es tut mir Leid, hörst Du? Ich… Es tut mir so Leid, Manu… Das ist mir noch nie passiert! Ich…“ Langsam gelingt es mir, wieder normal zu atmen. Verwirrung und unendliches Bedauern liegt in seinen Augen. Vergeblich bemühe ich mich, meiner Stimme einen festen Klang zu geben. „Ich bin verheiratet, Adnan, und ich könnte gut und gern Deine Mutter sein. Such Dir bitte nächstes Mal für Deine Spielchen eine passende Frau!“ „Ich spiele kein Spiel mit Dir, Manu. Ich…“ Eine unmögliche Situation. Nur mit Mühe unterdrücke ich das Bedürfnis, lauthals aufzulachen. Wir schwimmen unter dem Katamaran, aneinander geklammert wie ein Liebespaar und führen Beziehungsdiskussionen. Check up? Das Wort erhält plötzlich eine besondere Bedeutung. „Schon gut, Adnan. Ich bin ja auch etwas mit Schuld daran. Sehen wir zu, dass wir aufs Boot kommen, bevor sich die anderen Sorgen machen.“ Vorsichtig beginne ich, seine Haare aus dem Verschluss meiner Weste zu lösen. Adnan versucht ungeschickt, mir dabei zu helfen. Unsere Finger berühren sich. Warm streicht sein Atem über mein Gesicht. Gott, ich will hier weg! Das ertrage ich nicht länger. Verdammt, wie konnte ich mich nur in eine solche Lage bringen?!
„Manu, bevor wir zurück segeln möchte ich, dass Du weißt…“ „Vergiss es, Adnan!“ Unsanft hebt er meinen Kopf hoch, zwingt mich, ihn anzusehen. Feurige Blitze verbrennen mich. „Nein, ich vergesse es niemals! Ich spiele kein Spiel mit Dir! Du spielst mit mir! Ich habe Dich gesehen und… Du machst mich so geil wie noch keine Frau zuvor. Hier!“ Er nimmt meine Hand aus seinen Haaren und drückt sie unter Wasser in seinen Schritt. „Du denkst, ich bekomme beim Anblick jeder Frau einen Steifen, nicht wahr? Glaubst Du wirklich, ich habe Spaß daran, einer fremden Frau zu zeigen, wie geil sie mich macht? Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass mir das peinlich sein könnte?“ „Adnan, lass sofort meine Hand los!“ „Ich habe in Deine Augen gesehen. Du willst mich auch, gib es zu!“ Schmerzhaft schließen sich seine Finger fester um mein Handgelenk. „Hör auf! Du tust mir weh!“ Ich fühle das Blut in seiner Erektion pulsieren. „So? Ist es Dir peinlich, mich anzufassen? Aber als Deine Lippen meinen Schwanz küssten, da hast Du Dich nicht geschämt! Allah, mir wäre es beinahe gekommen. Ich habe mich geschämt!“ „Adnan, ich…“ Seine Hand lässt mich los. „Du hast Recht. Wir sollten zurück segeln. Dein Mann wartet bestimmt schon auf Dich.“
Fortsetzung folgt
Der große Geschichtenwettbewerbs von erotische-geschichten.biz
Drei junge Erotik-Autorinnen stellten hier Ausschnitte ihrer Geschichten vor: Die Leser von erotische-geschichten.biz wählten die beste Geschichte, die sie ganz lesen möchten. - "Beachboy" von Dr. Rita Blumenberg-Buhr hat mit weitem Abstand (43 % der Stimmen) gewonnen.
Beim Autorenwettbewerb von erotische-geschichten.biz erreichte Ariane Aran den zweiten Platz (33 % der Stimmen) mit der Beichte des Perversen, einer erregenden Schilderung sexueller Obsessionen.
Katharina BiBelle wurde mit ihrer Geschichte Der Retter auf den dritten Platz gewählt (24 % der Stimmen). Sie erzählt, wie die Heldin in der Nacht einen Einbrecher überrascht - der zugleich Liebhaber ihrer Tochter ist ...
Eine Folge aus der Reihe "Der große Liebesroman". Alle erotischen Geschichten der Reihe:





