Wir waren beide erschöpft und abgekämpft aber überglücklich über unser gemeinsames Erlebnis. Es wurde uns bewusst, dass wir völlig nass geschwitzt waren, woran sicher nicht allein die warme Sommer-nacht unter dem schlecht isolierten Dach des Ferienhofes schuld war. “Wollen wir noch zusammen duschen?” fragte ich sie und sie ging be-reitwillig auf meinen Vorschlag ein. Nackt, wie wir beide waren und nur mit einem Handtuch bewaffnet, schlichen wir über den Flur zum Duschraum. Wie gut, dass niemand sonst auf dieser Etage wohnte, sodass wir keine Angst vor einer unerwarteten Begegnung haben mussten. Wir seiften uns unter dem warmen Wasserstrahl gegenseitig ein und hatten unseren Spaß daran, keinen Körperteil beim jeweils anderen auszulassen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein Penis jemals wieder so gründlich eingeseift wurde, wie in dieser Nacht! Wir küssten uns noch eine halbe Ewigkeit unter dem angenehmen Wasserstrahl, bis zu dem Moment, als das warme Wasser plötzlich versiegte und uns ein kalter Schauer unbarmherzig aus der Dusche vertrieb. Es war inzwischen schon nach zwei Uhr in der Nacht und so lösten wir uns langsam voneinander und ich begleitete Ulrike wieder zu ihrem Zimmer, wo wir uns an der Tür mit einem langen Kuss fürs Erste voneinander verabschiedeten. Ich schlich mich wieder in meinem Zimmer und verkroch mich nackt unter die Decke, wo mich der betörende Duft zweier unglaublicher Frauen in meinen wilden Träumen begleitete.
Am nächsten Morgen fand ich einen süßen Brief mit einem kleinen Päckchen von Ariane unter meiner Tür. Sie lies mich wissen, dass sie schon früh am Morgen mit Ihrer Tochter abgereist sei, da sie noch einen sehr langen Heimweg vor sich hatten. Sie schrieb mir, dass die beiden letzten Nächte sehr schön gewesen wären und dass sie hieran immer zurückdenken werde. Besonders habe sie sich darüber gefreut, dass ich das Gelernte schnell in die Tat umgesetzt hätte, denn sie sei in der Nacht nochmals zu meinem Zimmer herauf gekommen, habe aber nicht überhören können, dass ich nicht mehr allein gewesen sei. Sie beglückwünschte mich zu meinem beneidenswert jugendlichen Liebesleben und wünschte sich, auch nochmals siebzehn sein zu dürfen. Mit dem beigefügten Päckchen wünschte sie mir viel Spaß, verbunden mit der Hoffnung, dass ich den Inhalt auch ja aufbrauchen würde. Was in dem Päckchen drin war? Es waren Kondome. Ein Zwölferpack, von dem nur drei Stück fehlten!
Im Speiseraum traf ich Ulrike, die gerade mit ihren Eltern beim Frühstück saß. Die kurze Nacht war ihr in keiner Weise anzumerken, denn sie wirkte frisch und vergnügt und war auch gegenüber ihren Eltern plötzlich nicht mehr die pubertierende Göre, die ich noch am Tag zuvor in ihr gesehen hatte. Über Nacht war sie zu einer lebensfrohen und selbstbewussten jungen Frau gereift, wofür natürlich nur wir beide den wahren Grund kannten. Zu unserem Glück hatten ihre Eltern an diesem Tag noch etwas vor und es gelang Ulrike, sie davon zu überzeugen, dass sie auf dem Hof bei den Pferden bleiben durfte. Wenn die gewusst hätten, dass Ulrike eine ganz andere Art von Reitunterricht vorschwebte! Die Kondome haben für den Rest des Urlaubes gerade so gereicht.
Ende
Eine Anmerkung von Tobias Nolte, dem Redakteur von erotische-geschichten.biz: Die Redaktion bedankt sich bei Micha L., der heute als angesehener Bürger eine süddeutschen Stadt lebt, dass er seine Jugenderinnerungen den Lesern von erotische-geschichten.zugänglich gemacht hat. Bei aller Offenheit - auch in sexuellen Details - bleibt doch immer eine Wärme, etwas tief Gefühltes und leise Melancholie in der Schilderung. Die Jugend ist verflossen, aber die schönen Erinnerungen bleiben. - Leser, die ebenfalls Erinnerungen mitteilen möchten, wenden sich vertrauensvoll mit ein paar Zeilen an die Redaktion: hier. Wir besprechen alles weitere.
Kommentar zur Geschichte:
Eine sehr hervorragend geschriebene Geschichte. Wäre begeistert, wenn es davon noch eine weitere geben würde.
Kommentar zur Geschichte:
Eine klasse, sehr romantische Geschichte.
Vielen Dank
Kommentar zur Geschichte:
Eine tolle Geschichte. Und sehr schön geschrieben. Danke.
Kommentar zur Geschichte:
Ich sach mal so: wenn diese Story wahr ist, dann ist er mehr als ein glücklicher Bastard. Der vermeintliche Ferienhof hört sich an, wie ein Puff.
Sie zog mich dann auf sich und sagte: “Steck ihn rein, ich bin so geil auf Dich.” Langsam glitt ich ... Erotische Geschichte weiter lesen
Ich fragte sie verlegen. Sie grinste: “Möchtest Du denn?” Ich nickte. Sie griff nach meinem ... Erotische Geschichte weiter lesen
Aber sie verließ die Dusche und meinte, das müsse mir reichen. - Beim Abendessen erzählte sie ... Erotische Geschichte weiter lesen
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