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Sex im Hausflur

Maxis Lippen waren weich. Eine von seinen Strähnen kitzelte mir die Nasenspitze.

„Hey, was machst du?”

„Wonach sieht es aus?”, fragte er mit der rauen Stimme, die er bekam, wenn er erregt war.

„Ich seh nix”, erwiderte ich, pustete seine Strähne weg, „du bist zu nah.” Aber ich fühlte ihn und vor allem seine Rute: Sie drückte an meine Hose.

„Zieh sie aus”, meinte Maxi.

„Doch nicht hier.”

Maxi sagte: „Ich will ein Kind mit dir …”

„Was?!” — Ich stieß Maxi weg. Doch nicht hier, im Hausflur. Und überhaupt … wir hatten nie darüber gesprochen; in geheimen Träumen mochte ich daran gedacht haben, aber das Maxi ebenfalls an so etwas dachte. — Musste man nicht heiraten, wenn man ein Kind bekam? Meine Eltern würden das so sehen. Aber hier, in der Stadt … da sah man das lockerer, ach was, es war hier gar kein Thema. Käme ich bei Maxi auf Heirat zu sprechen, wie alt würde das denn wirken?

„Ey, lass das, Maxi!” Er hatte sich wieder herangedrängt, fingerte an meinem Reißverschluss. Eigentlich wollte ich es … — „Ein Kind?”, flüsterte ich Maxi ins Ohr, „ernsthaft?”

Er gab keine Antwort, war mit meiner Hose und seinem Ding beschäftigt.

„Maxi, ich bin hier oben und rede mit dir.”

„Und ich liebe dich.”

Das hören wohl die meisten Frauen gern … und wenn dann noch seine Erregung an deiner Pforte spielt … Mein Kopfkino sprang an, und ich stellte mir vor, wie Maxi und ich uns lieben würden. Aber in diesen Bildern kam immer ein Bett vor, pastellfarbene Kissen, Musik und Kerzen. Nichts davon war in diesem braungelb gekachelten Flur. Die Kacheln waren so alt, das ihre Glasur matt geworden war. Ich entzog mich Maxi; so sehr ich ihn in diesem Moment ganz besitzen wollte, so sehr ich mir vorstellen konnte, ein Kind mit Maxi zu haben. In einem Hausflur, in diesem Hausflur … das war nicht der richtige Raum, um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen: Die Haustür stand offen, von draußen mochte jemand hereinschauen. Oder Hausbewohner knarrten die Stufen herunter, um die Tür abzuschließen, es war schließlich kurz vor Mitternacht und draußen drückte sich seit einigen Monaten vermehrt allerlei Gesindel herum.

„Dann lass es uns oben tun, Lina.”

„Ich muss morgen früh raus.” Das war eine Ausrede. Es stimmte zwar, aber wie oft hatten wir es oben schon getan. Mit Kondom, ich vertrage die Pille nicht. Aber irgendwie war die Magie des Augenblicks verflogen. Maxi spürte es, ich sah es in seinem Gesicht.

„Habe ich etwas falsch gemacht?”

„Nein, gar nichts”, ich zog den Reißverschluss hoch, „gar nichts, Maxi. Es ist nur … ich möchte es … ich möchte mir Zeit lassen —”

„Das mit dem Kind war Unsinn —”

„Nein, nein, gar nicht.” Ich geriet außer Atem, die Kehle war eng. „Kerzen”, sagte ich und schluckte, „ich stelle mir Kerzen vor. Morgen, morgen tun wir es.”

Ob mit oder ohne Kondom, darüber wollte ich mir jetzt keine Gedanken machen. Aber mit Kerzen, Kissen und Musik, so würde es sein, und wenn die Stimmung richtig wäre, dann …

Ich sah die sich weiter ausbreitende Enttäuschung in Maxis Gesicht und schon wandte er sich ab. Ich kam hinterher: „Maxi …”

Er war auf dem Bürgersteig.

Ich war hinter ihm, holte auf: „Ich begleite dich noch zum Auto, bist du mir böse?” Ich wollte meinen Freund umarmen, aber das geriet unbeholfen; Maxi machte sich los:

„Ist kalt hier, lass mal. Morgen sehen wir weiter … entschuldige noch mal, Lina.”

Da küsste ich ihn, inbrünstiger als je zuvor und seine Lippen waren nicht länger nur weich und jung, sondern süß und gierig und ich wusste, zwischen uns würde alles gut werden.

„Jetzt gehe ich aber”, sagte er, grinste jungenhaft.

„Morgen”, sagte ich.

„Ja, Lina. Morgen.” — Es war wieder gut zwischen uns, ich wusste es; und morgen würde es passieren. — „Geh zurück ins Haus, Lina. Du erkältest dich sonst noch!”

Schon stand Maxi an der Autotür, seine Hand tauchte in der Jackentasche nach dem Schlüssel, da sah ich, zurückgekehrt an die Haustür:

Zwei Kapuzenmänner traten aus dem Schatten in den Lichtkegel der Straßenlaterne, die Männer sprachen Maxi an. Als Maxi sich umdrehte, ich traute meinen Augen kaum …

Einer der Männer stach Maxi etwas in den Bauch. So sah es für mich aus. Was es war, konnte ich nicht sehen. — Man denkt, man würde aufschreien in so einem Moment. Ich glaube, ich bin stumm geblieben, genau weiß ich es nicht. Es war unwirklich. Außerhalb meiner Vorstellungskraft. So etwas gibt es nicht. Nicht im Film, erst recht nicht in der Wirklichkeit. Jemand tritt heran und sticht einfach zu. NEIN.

Da sackte Maxi auf den Bürgersteig. Es war echt. Real, Wirklicheit. Maxis Rücken rutschte am Blech des Fiats herunter. Maxi lag da. Ich selbst … ich sah mich Maxi entgegenlaufen. Wie in einem Film, in welchem die Kamera über der Darstellerin schwebt, so sah ich mich von außen. Und in mir drin schrie es:

Maxi, ich liebe dich! Wir wollen zusammen bleiben!

Die Kapuzenmänner sahen mich kommen, erschraken nicht etwa, sondern standen weiter da, schmalhüftig und breitbeinig. Sie hatten schwarze, knapp rasierte Bärte. Der Größere hielt ein Messer, von der Klinge tropfte Blut. Maxis Blut.

Ich hatte keine Angst und keine Vorsicht, erst recht keine Vernunft, die Aufregung spülte alles fort. Ich glaube, ich schrie die Kerle an, Maxi röchelte am Boden, ich wollte zu ihm. Der Größere stellte sich dazwischen, so dass ich nicht zu Maxi konnte.

„Du wirst zu uns gehören”, sagte der Kapuzenmann und klappte das Messer zu, da er sah, wie ich darauf schaute. „Keine Angst”, sagte er, und der kleinere Kapuzenmann hinter ihm sagte:

„Allahu akbar.”

Nacherzählt von Ariane Aran. Wir danken Lina M. für die Zusendung ihres Erlebnisberichtes, auf dem die Nacherzählung von Ariane Aran beruht.

Erschienen am 04.12.2017 | zurück zur Startseite


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