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Mehr Spaß beim Sex - eine Anleitung

Frauen sollen schön sein und allzeit bereit, lustvoll und erotisch. So erträumen die Männer es sich. Und viele Frauen übernehmen diese Vorstellungen, lassen sich in ein Rollenbild pressen, das ganz schön stressig werden kann. Es geht auch entspannter - und trotzdem mit viel Sex. Unsere Autorin Sybille Demirel sprach mit Frauen, Männern und einem Sexualtherapeuten, der praktische Tipps gibt.

Samstagnachmittag. “Ah, prima! Endlich mal ein bisschen Zeit zum Luftholen”, dachte Birgit (29). Sie hatte ihre beiden Kleinen zu einem Kindergeburtstag gebracht, die Katzen gefüttert, den Kanarienvogel versorgt, den kompletten Einkauf fürs Wochenende erledigt und schnell ein Stück vom Treppenhaus gewischt - und war echt geschafft.

Sie griff sich ein paar Zeitschriften, steuerte zielsicher die Couch im Wohnzimmer an, um die Beine hoch zu legen.

Doch Udo (31) fing sie ab. Er umfasste Birgit an der Taille, zog seine Frau zu sich heran, küßsse sie. Birgit spürte: Das war nicht nur eine zärtliche Schön-dass-wir-zusammen-sind-Umarmung. Oder ein harmloser Ich-habe-dich-sehr-lieb-Kuß. Nein. Die junge Frau kannte ihren Mann lange genug. Sie wusste: Udo wollte mehr - ins Bett, Sex.

Hinterher sah das Kopfkissen aus wie mein Schminkkoffer

“Für einen Augenblick war ich unschlüssig”, erinnert sich Birgit. “Eigentlich hatte ich gar keine richtige Lust auf Liebe machen. Nicht jetzt. Später vielleicht ...” Aber sollte sie es ihrem Udo sagen? Ihn zurückweisen? Wäre er dann nicht gekränkt, würde vielleicht das ganze Wochenende muffeln?

Es kam wie immer: Birgit gab dem wortlosen Drängen ihres Mannes nach, folgte ihm ins Schlafzimmer. Sie zogen sich aus, schlüpften unter die Decke. Birgit hätte sehr gern einfach nur geschmust. Doch Udo ging mal wieder gleich aufs Ganze. Und sie? Machte mit. Schließlich liebte sie ja ihren Mann, wollte ihn nicht enttäuschen.

“Männer sind schon eine recht merkwürdige Spezies von Mensch”, dachte Birgit, als Udo über sie kam. “Bei denen geht mit einem Mal eine Lampe an, und plötzlich stehen alle Signale auf Sex. Dasselbe erwarten sie dann auch von ihrer Partnerin – dass sie funktioniert. Auf Knopfdruck. Pünktlich, zuverlässig, gewissenhaft. Wie im Job. Und obendrein noch lustvoll. Der reinste Stress ...”

An diesem Samstag dauerte ihr Schäferstündchen ganze sieben Minuten, lag damit exakt im Bundesdurchschnitt. Birgit empfand den Sex nicht als unangenehm. Okay. Aber von einem Orgasmus blieb sie so weit entfernt wie Udos Gehalt von dem der Bundeskanzlerin. Es war halt die Pflicht. Nicht die Kür. Wieder einmal. Schade.

“Wie läuft es eigentlich bei dir und Stefan?”, fragte Birgit bei passender Gelegenheit ihre Freundin, Monika. “Ich fühle mich im Bett immer so unter Leistungsdruck. Das kann es doch auf Dauer nicht sein, oder?”

Monika: “War bei uns genau so. Ich wollte es Stefan immer nur recht machen, dachte: Du musst allzeit bereit sein, jedes Mal mindestens einen Mega-Orgasmus kriegen. Ständig habe ich überlegt, wie Stefan mich wohl gern hätte – als Madonna oder Hure? Ich gab die Hälfte vom Haushaltsgeld für Dessous aus, ging sogar total gestylt ins Bett. Und hinterher sah das Kopfkissen aus wie mein Schminkkoffer. Bis ich mir sagte: Schluss mit dem Theater! Wir haben darüber geredet. Und seitdem bin ich beim Sex viel entspannter.”

Der Experte

Sexualtherapeut Ronald Huisen aus Frankfurt: “Viele Frauen denken: Ich muss beim Sex zum Höhepunkt kommen. Allein schon dem Partner zuliebe. Er könnte sonst beleidigt sein. Mit dieser Einstellung setzen sie sich selbst in Zugzwang. Ein weiterer Stressfaktor ist die ständige Frage: Bin ich ihm attraktiv genug?

Wer im Bett immer über so etwas grübelt, der kann sich nicht fallen lassen, kann nicht genießen. Und dann noch das Gerede über den G-Punkt, multiple oder gleichzeitige Orgasmen, die weibliche Ejakulation und so weiter.

Vergessen Sie das Ganze. Jedes Paar sollte seine eigene Erotik finden. War es für beide schön, befriedigend? Das ist die einzige Frage, die wirklich zählt. Wie oft Sie Geschlechtsverkehr haben, ob Sie sich lieber mit den Händen oder dem Mund, ob Sie jedes Mal oder nur gelegentlich einen Orgasmus haben – das ist völlig egal. Solange Sie es beide gut finden.

Übrigens sind Männer ebenso anfällig für Stress beim Sex wie Frauen. Sie sind ständig besorgt um ihre Männlichkeit: Bin ich potent genug? Schaffe ich es, meine Partnerin zu befriedigen? Statt sich der Lust hinzugeben, setzen sie sich unter Leistungsdruck. Ein Teufelskreis, der zu Impotenz führen kann.

Was hilft? Kommunikation. Auch während des intimen Beisammenseins. Bestärken Sie Positives. Sagen Sie zum Beispiel: “Ja, das mag ich gern!” oder “Jetzt ein bisschen fester, Schatz!” Sie dürfen die Hand des Partners gern an ihre sensiblen Stellen führen – ihm demonstrieren, wie Sie stimuliert werden möchten. Probieren Sie mal was Neues aus und lieben Sie sich auf möglichst spielerische Weise. Sex ist keine Prüfung, bei der es darum geht, alles richtig zu machen.

Definieren Sie das Liebesspiel als ein hemmungsloses Geben und Nehmen. Lassen Sie sich wechselseitig ohne Gewissensbisse verwöhnen. Denn wer nicht selbst aktiv ist, steht auch nicht unter Leistungsdruck. Er kann sich besser auf das eigene Gefühl konzentrieren. So schalten Sie den Stress beim Sex aus, und die Lust gewinnt wieder die Oberhand.

Nachspiel

“Wie Monika und Stefan haben auch Udo und ich mal über Sex geredet”, erzählt Birgit. “Ich war echt erstaunt, wie viele Ängste ihn plagen. Vor allem davor zu versagen. ‘Schau’, sagte ich. ‘Egal, ob deine Eintracht gewinnt oder verliert - du bist und bleibst ihr Fan. Genauso ist es mit unserem Sex. Da müssen wir auch nicht in jedem Spiel ein Tor schießen.’ An jenem Abend haben wir viel gelacht. Und uns geliebt. Stressfrei!”


Der Text wurde von Sybille Demirel geschrieben.

Die junge Deutsch-Türkin wurde in Berlin geboren, ging in der Hauptstadt zur Schule und absolvierte eine Ausbildung zur Fotografin. Neben dem Fotografieren widmet sie sich immer stärker dem Text-Journalismus. Wobei sie zwischenmenschliche Themen am meisten interessieren. Sybille Demirel liest gern, am meisten mag sie sehr erotisch geschilderte Liebesgeschichten.

Erschienen am 01.12.2017 | zurück zur Startseite


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