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Machos - eine Spezies wird besichtigt

Der klassische Macho: kernige Kleidung, knackige Ansage. "Ich nehm dich jetzt von hinten, Baby. Keine Widerworte." - Die sind nicht zu erwarten, denn die Dame mag Männer mit deutlicher Meinung.

“Klaus ist ein Macho. Lässig sitzt er in seiner Lederjacke hinterm Steuer, Ellbogen aus dem Seitenfenster gehängt. Er guckt zu mir herrüber und sagt mit einem Grinsen: ‘Gleich sind wir da. Und dann ziehst du dich aus, Kleine, wir haben noch was vor.’ Ganz schön kess, mein neuer Lover. Aber ich steh’ auf Männer, die wissen, was sie wollen. Also ziehe ich mein Top runter - er glotzt rüber, sieht meine Brüste und fährt fast in den Straßengraben. Die kleine Show törnt ihn an ... Gleich soll er noch mehr davon bekommen. In unserem Hotelzimmer werden ich meinem Macho zeigen, wer in dieser Beziehung wirklich die Hosen an hat ...”, erzählt Kathi dem Reporter von erotische-geschichten.biz. Kathi weiter:

“In voller Schönheit steht er vor mir. Ein Anblick, der mir immer wieder den Atem raubt. Sofort möchte ich ihn in mir spüren. Kein Vorspiel, gleich das volle Programm. Seinen Körper, sein Verlangen, seine ganze Männlichkeit.

Klaus weiß das, ziert sich nicht lange, sondern greift in die Vollen: massiert meine Brüste, saugt an ihnen. Dringt tief in mich ein. Ohh, was für ein wildes Kribbeln spüre ich plötzlich überall. Nein Klaus, nein! Bitte nicht wieder rausziehen.

Das kannst du mir nicht antun. Ahh, mmh, da ist er wieder. Phantastisch. Ich umklammere ihn, damit er mich nie wieder verlassen kann. ‘Mach’s noch mal, bitte‘, stöhne ich, und er zeigt mir erneut, was er drauf hat. Ich kann den Orgasmus nun nicht mehr länger zurückhalten. ‘Ich bin gut, was?’ - ‘Klar, total’, antworte ich. Machos brauchen solche Antworten.”

So weit der Bericht der 30jährigen Kathi aus Dresden. Die Kellnerin gibt offen zu, daß sie auf Machos steht. “Deswegen bin ich noch lange keine Braut, die sich gerne herumkommandieren läßt. Nein, ich bin ziemlich selbstbewußt. Gerade deswegen mag ich keine Weicheier. Die kriegen den Mund nicht auf; man weiß nie, woran man ist bei denen.” Kathi steht mit ihren Ansichten nicht allein da. Seit einigen Jahren registrieren Verhaltensforscher, daß immer mehr Frauen wieder auf Machos stehen. 

Ich steh’ auf Männer, die wissen, was sie wollen

Soziologe Ulf Kahlmann aus Berlin: “Und zwar vor allem die selbstbewußten Frauen.”

“Mit denen hab’ ich kein Problem”, meint Olaf aus Frankfurt. Dabei sieht er aus, als ob er sich gern mal was sagen lassen würde. Blond ist er, hat sanfte Gesichtszüge und lange Künstlerfinger. Ist er ein Softie? Olaf lacht: “Nein. Ich sehe nur so aus.” Sein Erfolgsgeheimnis: Er schleppt die Girls ab, die Machos blöd finden, insgeheim aber doch drauf stehen. Olaf: “Miriam zum Beispiel. Die habe ich in einer Disco kennengelernt. Der sah ich auf drei Meter an, daß sie feucht zwischen den Beinen war. Soft bin ich an sie ran, hab’ erst auf schüchtern gemacht. Als sie angetaut ist, hab’ ich sie meinen Ständer spüren lassen. Dann kriegte sie einen Drink von mir - und ich wollte die Belohnung.

Die ahnte gleich, woran sie war. ‘Du weißt, was du willst‘, meinte sie. Ich nickte: ‘Genau. Und meist kriege ich, was ich verlange. Komm’ mit nach draußen‘, meinte ich. Sie parierte, war sie doch mindestens so geil drauf wie ich.

Und auf dem Rücksitz meines Golfs entpuppte sie sich als wahre Rakete. Ich hatte kaum meine Finger in ihr, da atmete sie schneller:

‘Du hast es echt raus, Mann! Komm, zeig’s mir. Laß’ mich deinen langen Finger spüren!‘ Die war schärfer, als die Polizei erlaubt! Also habe ich sie ordentlich rangenommen. Zuerst im Auto, dann bei mir in der Wohnung in meinem Bett. Aber die Braut konnte nicht genug kriegen. Ehrlich, sie ging mir bald auf den Keks. Nichts hasse ich mehr, als dummdreiste Disco-Mäuse, die kein Taktgefühl haben. Die müssen einfach kapieren, wann sie abzutreten haben. Die Frau dachte noch an Sex, da wollte ich längst den Spätfilm gucken. ‘Ich möchte auch Spaß haben’, maulte sie, ‘mach mal was.‘ Sie fing an, meinen Körper abzuschlecken. Zuerst die Brust, den Bauch, dann immer tiefer ... Aber bei mir tat sich nix. Logisch, ich war ausgelutscht. Dreimal sollte denn auch genug sein. Ich schob sie weg und machte die Glotze an. Da zickte sie rum. Okay, dachte ich, die Torte braucht es härter. Hab’ ich sie in die Küche gesperrt. Zum Spülen. ‘Blöder Macho‘, zeterte sie. Ich habe den Ton lauter gedreht.”

Sind Softies out?
Der Sexualpsychologe Rüdiger Grod aus Hannover meint dazu: "Ich glaube, die Jahre seit der Jahrtausendwende werden in der Rückschau auch als das Jahrzehnt der Machos gesehen werden. Während die 80er die Jahre der Müsli-Fanatiker und Latzhosen-Lover waren. Damals haben die Männer ihren Eroberungsdrang geradezu unterdrückt. Sind zum Abwasch geschlurft, wenn sie eigentlich lieber ihre WG-Genossin rangenommen hätten. Solcher Triebverzicht ist heute out. Die Zeit ist härter geworden, schneller und unmittelbarer. Man nimmt sich, was man kriegen kann. Wer weiß, ob die Chance morgen noch da ist? In diese Stimmung paßt der Macho. Er lächelt verführerisch, flirtet und weiß genau, was er will: diese Frau für diese Nacht. Der Softie kann da nicht mithalten. Der mümmelt am Müsli-Riegel, während der kernige Konkurrent längst an sich knabbern läßt."


Der Text wurde von Tobias Nolte geschrieben.

Der begeisterte Regatta-Segler ist 47 Jahre alt und schreibt seit seinem 14. Lebensjahr. Zwölf Jahre war er Reporter bei verschiedenen Lokalzeitungen in Deutschland und Dänemark. Nolte lebt heute abwechselnd in Kopenhagen und Amsterdam. Er liebt Bücher. Aber er glaubt, dass die Leser von morgen nicht mehr Papier umblättern, sondern über die Bildschirme ihrer E-Book Reader wischen werden.

Erschienen am 11.8.2018 | zurück zur Startseite


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