Fesseln der Leidenschaft
Ryochi Watanabe schaut seinen Chef entgeistert an. „Das kann nicht Ihr Ernst sein, Sir!?“ Specialagent Joseph Sinclair lehnt sich entspannt zurück, kreuzt die Füße auf seinem Schreibtisch und grinst spitzbübisch. „Doch, Ryochi, das ist mein voller Ernst. Sie werden der jungen Lady die nächsten beiden Tage Gesellschaft leisten, und sie nicht für eine Sekunde aus den Augen lassen!“
Ryochi springt von seinem Stuhl auf, als sei der Sitz plötzlich kochend heiß. Mühsam um Beherrschung ringend starrt er seinen Chef wütend an. „Sir, bei allem Respekt … Ich denke, es gibt für mich im Augenblick durchaus Wichtigeres zu tun, als den Kindergärtner für ein verzogenes Society-Girl zu spielen!“
Sinclairs Gesichtsausdruck wird hart. „Dieses verzogene Society-Girl, wie Sie sie nennen, ist zufällig die Hauptbelastungszeugin im Prozess gegen Hiro Katagana. Kataganas Killer werden alles tun, um Miko Ingram an ihrer Aussage zu hindern. Ich habe dem Generalstaatsanwalt mein Wort gegeben, dass mein bester Mann seine Zeugin schützen wird. Ich bin sicher, Sie werden mich nicht enttäuschen, Ryochi!“
Sinclair nimmt die Beine vom Tisch und beugt sich über seine Akten. Kaum zu bändigende Wut tobt in Ryochi. Wie bei einer Meditationsübung atmet er bewusst ein- und aus und verlässt den Raum.
Japanische Schriftzeichen, Garküchen, bunte Lampions, alte Frauen in traditionellen Kimonos. Little Tokio! Ryochi schaut auf den Monitor seines Navigationsgerätes. Die Adresse stimmt. Sinclair, dieser alte Fuchs! Wo versteckt man Sand? Am Strand! Kataganas Männer werden die Zeugin überall suchen, nur nicht in der Höhle des Löwen.
Ryochi parkt seinen alten Camaro in einer engen Seitenstrasse. Der Duft von gebratenen Nudeln und scharfen Kräutern steigt in seine Nase. Riokan 31, hier muss es sein! Die gebrechliche alte Japanerin hinter den brodelnden Suppentöpfen mustert ihn skeptisch. Dann eine Art von Lächeln. Unzählige Runzeln verzerren ihr Gesicht zu einer Grimasse. Mit den langen Kochstäbchen deutet sie hinter sich. „Da hinauf, Sir. Da hinauf! Die junge Lady erwartet sie schon sehnsüchtig.“ Zwei Stufen auf einmal nehmend erklimmt Ryochi die steile Treppe in den oberen Stock. Zimmer 23. Die Luft steht im langen Flur, die nackten Glühbirnen an den Wänden flackern unruhig. Staubflocken, Zigarettenkippen und undefinierbare Flecken zieren die welligen Holzdielen. Gott, was für eine Absteige!
*Ryochi blickt sich um. Keine weiteren Etagen. Hinter der Tür ohne Nummer befindet sich eine Brandtreppe in den Hinterhof. Ein möglicher Fluchtweg, immerhin.*
Vor Zimmer 23 bleibt er stehen, überprüft schnell den Sitz seines Holsters, die Smith & Wesson hat er wie jeden Tag ordnungsgemäß gereinigt, das Messer im Halter an seiner Wade schneidet Papier. Mit den Fingern fährt er sich durch seine schulterlangen blauschwarzen Haare und zieht die Jacke aus schwarzem Handschuhleder glatt. Bewusst atmet er ein und aus. Erstaunt beobachtet er sich selbst. Ryochi, was ist los mit Dir? Das hier ist kein Date!
Leise klopft er das verabredete Zeichen an die Tür. Sekundenbruchteile später öffnet sie sich einen Spalt, niemand ist zu sehen. Unvermittelt schwingt die Tür weit auf und eine leise angenehme Frauenstimme flüstert befehlend: „Das Codewort! Sagen Sie sofort das Codewort!“ „Kirschblüte!“ „Legen Sie die Hände hinter Ihren Kopf und gehen Sie langsam zum Fenster! Eine falsche Bewegung und Sie sind tot!“
Das Adrenalin pulst in seinen Adern. Jede Faser seiner Muskeln ist angespannt. Er bewegt sich langsam Richtung Fenster. Irgendwie entspricht das Verhalten dieser Frau nicht ganz dem Bild, das er sich von ihr machte. Die Tür fällt leise ins Schloss. Unwillkürlich zucken seine Finger. „Denken Sie nicht einmal daran, Mr. Watanabe! Sie dürfen sich jetzt langsam umdrehen! Und ich rate Ihnen dringend, Ihre verdammten Hände dort zu lassen, wo sie gerade sind, Sir!“
*Ryochi zieht hörbar den Atem ein. Die riesigen Augen einer wunderschönen Eurasierin blicken ihn kalt an. Obwohl sie nur ein verwaschenes Shirt und eine ausgeblichene Jeans trägt umgibt sie die Ausstrahlung einer Königin. Der Lauf einer großkalibrigen Pistole mit Schalldämpfer, entsichert und professionell gehalten, richtet sich direkt auf seine Stirn. Eine tödliche Königin!
„Konnichiwa, Mr. Watanabe. Entschuldigen Sie bitte meinen unfreundlichen Empfang, aber ich wollte sicher sein.“ „Kein Problem… Mrs. Ingram. Wie ich sehe, sind Sie nicht ganz so schutzbedürftig wie man mir sagte.“ Sie senkt die Waffe, und ihr zartes Lächeln löst ein gefährliches Gefühl in ihm aus. Verdammt, diese Frau ist völlig anders als er dachte. Nicht Katanagas Killer sind eine Bedrohung für ihn, diese Miko Ingram ist es!*
„Wenn mich nicht alles täuscht haben Sie sich nicht gerade um diesen Job gerissen, Mr. Watanabe, nicht wahr?“ Geschickt fischt sie die Fleischstückchen mit ihren Stäbchen aus der Schale mit dampfendem Reis. Die alte Frau hatte ihnen etwas zu essen gebracht. Erstaunlicherweise erkannte Miko bereits an der Art des Klopfens, dass keine Gefahr drohte. Ryochi stochert verlegen in seiner Schale herum. Er fühlt das Blut in seine Wangen schießen. Verdammt, reiß Dich zusammen, Mann! Du bist 30 Jahre alt, ein perfekt ausgebildeter Spezialagent und kein pubertierender Jüngling!
Der Blick ihrer großen schwarzen Augen fährt ihm direkt in den Unterleib! Nein, bitte, nur das nicht! Viele Frauen lieben asiatische Männer. Der Reiz des Fremden. Sie haben sich ihm förmlich angeboten. Bis auf seine Lidfalten und die glatten, glänzend blauschwarzen Haare sieht er nicht sehr japanisch aus. Sein Körper ähnelt eher dem eines großen durchtrainierten Europäers. Seine Mutter hatte holländische Vorfahren. „Mr. Watanabe, ich habe Sie etwas gefragt!“
„Entschuldigen Sie, Mrs. Ingram. Wollen Sie eine ehrliche Antwort?“
Sie nimmt die Teekanne aus schwarzem Gusseisen, hebt sie mit einer anmutigen Bewegung hoch, lässt den grünen Tee in einem dünnen Strahl in die hauchfeine Porzellanschale laufen und reicht sie ihm mit einem bezaubernden Lächeln. Erinnerungen tauchen in ihm auf. Eine japanische Teezeremonie… Wie lange ist das her? Seine Mutter war eine Meisterin darin. Im Geiste sieht er Miko in einem edlen Kimono aus schwerer Seide vor sich knien, die langen Haare kunstvoll hochgesteckt, der weite Rückenausschnitt gewährt ihm einen erregenden Blick auf ihren bezaubernden Nacken. Seine gewaltige Erektion scheint seine Jeans zu sprengen. „Geben Sie mir einfach die Antwort, die Sie für richtig halten, Ryochi!“ Wie zufällig berühren ihn ihre schlanken Finger. Während er die Schale langsam dreht, zittert seine Hand, beinahe verschüttet er den Tee. Er versinkt im Leuchten ihrer Augen. Nein, sie ist kein Society-Girl, alles andere als das! Sie ist eine unglaublich schöne, unglaublich erregende, intelligente junge Frau und ja, in diesem Moment verflucht er seinen Job!
*Noch immer schaut sie ihn an, nippt leicht an ihrem Tee, lehnt sich lässig zurück in die zerschlissenen Samtkissen. Wie hypnotisiert starrt er auf die Wölbungen ihre vollen Brüste, ihre schlanken Schenkel fallen leicht auseinander. Wäre sie nackt… Heißer Tee rinnt über seine Hand. „Ja, Sie haben Recht, ich wollte diesen Job ablehnen, Mrs. Ingram… Miko…“ Die unerträgliche Hitze in dem Zimmer scheint ihn zu ersticken. Er legt seine Jacke ab und macht die oberen zwei Knöpfe seines Hemdes auf. Ihre steifen Brustwarzen durchbohren fast das dünne Baumwollshirt. Sichtlich amüsiert schaut sie ihn an.*
„Sie dachten, ich wäre die dümmlich lächelnde, verzogene Tochter eines Senators. Eine dieser blasierten Tussis, die Schreikrämpfe bekommen, wenn im Bad der Kosmetikspiegel fehlt…“ Sie erhebt sich anmutig, beugt sie sich zu ihm herüber, greift eine Serviette vom Tisch und wischt sanft den Tee von seiner Hand. „Anscheinend hat Ihr Chef Sie nicht mit allen Informationen versorgt… Yumo Katanaga, unangefochtener Boss des Katanaga-Clans und Hiros Vater, hat bei meinem Vater für seinen Sohn um meine Hand angehalten. Stellen Sie sich das vor, die Tochter eines amerikanischen Senators und der Kronprinz des organisierten japanischen Verbrechens in dieser Stadt! Natürlich hat mein Vater abgelehnt.“
Sein Flüstern wird zu einem Stöhnen
Sie setzt sich wieder in die Kissen, Trauer schwingt in ihrer Stimme. „Kurz darauf erlitt meine Schwester einen tödlichen Autounfall, unsere Haushälterin opferte ihr Leben für meine Mutter, mein Bruder versteckt sich bei Verwandten in Japan. Glücklicherweise hat mein Vater dies alles kommen sehen und bereitete uns entsprechend vor. Aber der Arm der yakuza reicht weit…“ Tränen laufen über ihre Wangen. „Irgendjemand muss diesen Wahnsinnigen Einhalt gebieten, Ryochi… Ich danke Ihnen sehr, dass Sie sich doch überwunden haben und heute Nacht bei mir sind.“ Sie steht auf und geht ins Bad. Schluck für Schluck trinkt er seinen Tee.
Ja, verdammt, ich werde Sie nicht enttäuschen, Sinclair! Das Rauschen der Dusche dringt an sein Ohr. Plötzlich steht sie vor ihm, ein fadenscheiniges Handtuch um ihren schlanken Körper gewickelt, Wasser tropft aus ihren langen nassen Haaren. „Ich denke, wir sollten jetzt schlafen, Ryochi. Ich habe unsere Tatamis schon vorbereitet.“ Sie zeigt auf eine Matte links neben der Tür des winzigen Raumes. „Das ist Ihre. Ich dachte, Sie würden gern in der Nähe der Tür schlafen.“
Ryochi steht wortlos auf und geht an ihr vorbei zum Bad. Im Türrahmen wendet er sich um. „Ja, Ihr Vater hat Sie sehr gut ausgebildet, Miko. Er kann stolz auf seine Tochter sein!“ Ein unschuldiges Lächeln umspielt ihre vollen Lippen. „Natürlich schlafe ich neben Ihnen auf der Matte. Aber das dürfte Sie ja nicht sonderlich überraschen…“
Der Revolver liegt griffbereit neben ihm. Sein Messer ruht versteckt unter einem großen Kissen. Mikos gleichmäßige Atemzüge sind das einzige Geräusch. Im Schlaf hat sie ihre Hand auf seine Hüfte gelegt. Sein steifer Schwanz drückt hart gegen seinen Slip. Leise aufseufzend presst sie sich an ihn. Das verlangende Ziehen in seinen Lenden wird unerträglich. Ihr Götter, am liebsten würde er sich zu ihr umdrehen und… Er dreht sich zu ihr um und betrachtet sie im Schlaf. Sie ist die schönste Frau, die er je sah. Hohe Wangenknochen, volle Lippen, feste Brüste, eine schlanke Taille, wohl gerundete Hüften. Alles in ihm steht in Flammen vor Begierde. Kaum zu bändigende Lust scheint ihn zu versengen. Sie schlägt die Augen auf. Peinlich berührt wendet er sich ab. „Ich habe es in Deinen Augen gesehen, Ryochi. Die Fesseln der Leidenschaft halten uns seit dem Augenblick umschlungen, als Du durch diese Tür kamst.“ Ihre Hand fährt in seinen Schritt, massiert seinen Schwanz. „Gib zu, Du willst mich ficken!“
Zum ersten Mal in seinem Leben versagt ihm sein Verstand den Dienst, und er verliert die Beherrschung. Stöhnend presst er seine Lippen auf ihren Mund, seine Hände fahren suchend unter ihr Shirt, streicheln ihre vollen Brüste. Sie zerrt sein Hemd aus der Jeans und er spürt ihre warmen Finger auf seiner Haut. Ihre Zunge ist überall in seinem Mund. Außer sich vor Lust öffnet er mit fahrigen Händen ihren Reißverschluss, seine Finger spreizen ihre weichen Schamlippen, dringen tief in ihre warme Feuchtigkeit. Sie fühlt sich unbeschreiblich gut an, samtweich und doch so fest und eng. Er kann es kaum erwarten, in ihr zu sein. Da fühlt er eine sanfte Berührung an seinem Schwanz. Ohne dass er es bemerkte, muss sie ihm die Jeans geöffnet haben! Sein Verstand meldet sich zurück. „Miko, nein! Sex lenkt ab, betäubt die Sinne. Ich… Ich kann Dich nicht beschützen, wenn ich…“ Im fahlen Licht der Straßenreklame sind ihre Augen zwei riesige schwarze Kreise. „Nun, zumindest gelingt es mir, Sie etwas abzulenken, Specialagent Watanabe!“ Seine Stimme ist ein heiseres Flüstern.
„Bei allen Göttern, Miko… Glaube mir, ich will nichts sehnlicher als das. Aber verdammt, es ist mein Job, Dich lebend im Gerichtssaal abzuliefern!“
Unbeeindruckt streichelt sie seinen Schwanz. Er möchte schreien vor Lust, stattdessen spricht er weiter ruhig auf sie ein. „Miko, bitte, hör auf damit! Wir müssen wachsam sein… Ich… Gott, Miko… Nein… Ja, ja, jaaa!“ Sein Flüstern wird zu einem Stöhnen. „Mrs. Ingram… Ich befehle Ihnen…Lassen Sie mich sofort los! Bitte… Bitte, nicht! Götter, nein, mir kommt es gleich!“ Herablassende Ironie liegt in ihrer Stimme. „Simple Wahrscheinlichkeitsrechnung, Mr. Watanabe. Was meinst Du, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Katanagas Killer genau in dem Moment hier herein stürmen, in dem es Dir kommt, Ryochi?“
Statt einer Antwort reißt er ihr die Jeans von den Beinen, zerrt seine Hose herunter, dringt stöhnend in sie ein. „Du hast es so gewollt, Miko!“ Ihre Schenkel öffnen sich weit, mit den Händen zieht sie ihre Knie hoch. Beinahe tierische Geilheit ergreift von ihm Besitz, ungeahnte Empfindungen explodieren in seinem Körper, wild rammt er in sie hinein. Er schließt die Augen, konzentriert sich ganz auf die erregenden Gefühle in seinem Unterleib. Als er die Augen wieder öffnet, kann er nicht glauben, was er sieht. Wie eine Schlange windet sie sich unter ihm – und hält ein japanisches Kurzschwert in ihrer rechten Hand. „Ryochi, bitte… Mach weiter, ja, ja… Du hast gesagt… Ahh, ja, so ist es gut…wir sollen wachsam sein…“ Er tastet nach seinem Messer unter dem Kissen. Sie macht ihn so geil, so wahnsinnig geil! Mit dem Messer in der Hand umfasst er ihre Fesseln, drückt ihre zierlichen Füße hoch neben ihren Kopf auf die Matte.
*Er wusste es, sie ist biegsam wie ein Bambusrohr. Die Schenkel an ihrer Brust liegt sie stöhnend unter ihm. Noch keine Frau hat ihn je so eng umschlossen. Ihre Finger krallen sich in seinen Rücken, er zieht sich etwas zurück, ihr Becken kommt ihm entgegen. Seine Hüften prallen gegen ihre Schenkel, hart und immer härter stößt er in sie hinein.*
„Ja, Ryochi, ja, spürst Du es? Gleich, gleich!“ Ihre Muskeln umschließen ihn noch enger, wellenartige Kontraktionen fluten über seine Erektion, alles Blut scheint sich dort zu sammeln, ihn bis zum Bersten auszufüllen. Sie verschränkt ihre Füße hinter seinem Nacken, ihre Muskeln melken ihn ohne Unterlass. „Miko, was…? Götter, Du bringst mich um!“ Als es aus ihm herausspritzt, nimmt er nichts mehr wahr außer dem befreienden Gefühl vollkommener Befriedigung.
Er lächelt sie an. „Du bist unglaublich. Ich hatte noch nie Sex mit einem Messer in der Hand.“
„Ich auch nicht!“
Splitterndes Holz, die Tür bricht aus den Angeln. In beinahe übernatürlicher Geschwindigkeit springt Ryochi auf, bohrt dem Mann sein Messer in den Hals. Neben ihm ertönt ein ersticktes Gurgeln. Der zweite Mann sinkt mit durchtrennter Kehle auf den Boden. Ohne zu zögern wischt Miko das Blut an ihrer Klinge an der Jacke des Killers ab.
*Ryochi beobachtet Miko. Anmutig hat sie ihre Beine übereinander geschlagen, in ihrem dunkelblauen Kostüm wirkt sie unendlich zart und schutzbedürftig. Mit leiser fester Stimme berichtet sie den Geschworenen, was sie gesehen hat. Scheinbar regungslos verfolgt Hiro Katagana ihre Aussage. Seine Finger öffnen und schließen sich nervös, ballen sich zu Fäusten.*
Sinclair tippt Ryochi auf die Schulter und flüstert ihm ins Ohr: „Übrigens, aus dem Bericht der Spurensicherung werde ich bis heute nicht ganz schlau. Angeblich fanden sich neben Blut noch andere Köperflüssigkeiten in dem Zimmer. Sperma. Das Labor konnte es mit hoher Wahrscheinlichkeit zuordnen…“ Ein winziges Lächeln huscht über Ryochis Lippen. „Und, ist dieser Umstand für die Beweislage relevant, Sir? Jede Wahrscheinlichkeitsrechnung beinhaltet einen gewissen Unsicherheitsfaktor und sei er auch noch so klein.“ Leise lachend klopft ihm Sinclair auf die Schulter. „Keine Sorge, mein Junge! Ich habe das Ergebnis für Top Secret erklärt. Und lass dieses japanische Society-Girl keine Sekunde mehr aus den Augen. Wenn mich nicht alles täuscht, könnte Miko Ingrams Schutz Ihre Lebensaufgabe werden, Agent Watanabe.“
Mehr Lesestoff von Dr. Rita Blumenberg-Buhr auf Philibria.
Anregend und gewagt: Die Kurzromane von Dr. Rita Blumenberg-Buhr sorgen für prickelnde Lesestimmung. Vier ihrer schönsten erotischen Geschichten veröffentlicht erotische-geschichten.biz exklusiv.
Eine Folge aus der Reihe "Die Romane der Frau Doktor". Alle erotischen Geschichten der Reihe:
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