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Erotikthriller: Einbruch

Von Ariane Aran

Natalia liegt im Bett. Es ist Abend. Natalia ist am Einschlafen und denkt an ihr Kind. Da hört sie ein Geräusch. Ein Einbrecher, glaubt Natalia. Bald aber zweifelt sie. Es war wohl Einbildung. Wieder beginnt Natalia einzuschlafen. Da spürt sie den Atem eines Fremden neben sich … Autorin Ariane Aran schildert in dem nervenzerrenden Thriller “Einbruch” (als eBook bei Amazon erschienen) die wahre Geschichte einer Frau, deren schlimmsten Ängste Wirklichkeit werden. Alles beginnt mit einem fahrlässig gekippten Fenster. Daraus entwickelt sich rasend schnell eine Tragödie: Natalia glaubt, sich vor einem Einbrecher zu schützen und löst gerade dadurch die Katastophe aus, in die ihr Kind gerät. Zu spät erkennt Natalia ihren Fehler und setzt alles daran, das Leben ihres Kindes zu retten.

Natalia lag im Bett und dachte darüber nach, wovor sie sich im Leben ängstigte. Sie sinnierte gern, es half ihr beim Einschlafen.

Klick.

Zuerst nahm sie es nicht wahr. Oder allenfalls als unwesentliche Störung.

Klick. Klick.

Natalia tauchte auf aus dem Dämmerzustand, der dem Schlaf voran ging. Natalia war leise verärgert, da etwas die Routine störte. Der Ärger ließ sie wacher werden. Es würde eine weitere halbe Stunde dauern, bis sie wieder einschlafen konnte. Sie brauchte den Schlaf, morgen war ein anstrengender Tag. Erst hatte Natalia eine Präsentation zu halten, dann musste sie ihre Tochter Marie vom Bahnhof abholen. Natalia war zu Besuch in die Stadt gekommen, um in Maries Wohnung nach dem Rechten zu sehen. Dies war schließlich Maries erste eigene Wohnung. Natalia hatte aufgeräumt und gesaugt.

Klack.

Nun war Natalia hellwach und lauschte. Ihre Ohren eilten durch Maries Apartment und hakten nacheinander mögliche Geräuschquellen ab. Kaffeemaschine, Netzteil vom Fernseher, Wasserhahn. Aber das Geräusch war anders, es passte nicht. Zum Glück schien es vorbei zu sein, und Natalia entspannte sich.

Klack. Klack.

Normal war das nicht, und Natalia stellten sich die Nackenhaare auf. Millimeter hob sie den Kopf aus dem Kissen, um das zweite Ohr frei zu bekommen. Ansonsten blieb ihr Körper bewegungslos.

Die Balkontür war gekippt. Was für ein Leichtsinn, schalt Natalia sich. Das musste sie Marie sagen: Unbedingt die Balkontür am Abend schließen, auch wenn man im zweiten Stock wohnte.

Den ganzen Tag war die Balkontür schon gekippt. Zuerst um die Spätsommerstickigkeit aus dem Einraum-Apartment zu bekommen, dann um den Backgeruch auszulüften. Natalia hätte die Balkontür schließen sollen, aber sie hatte nicht daran denken mögen. Sie wollte vergessen, um ihre Angst zu überlisten. Vor allem Möglichen hatte Natalia Angst; unter anderem davor, nachts als alleinstehende Frau im Bett überfallen zu werden. Aber Natalia wollte nicht, das Ängste ihr Leben bestimmten.

Jetzt lächelte sie hinein in die Dunkelheit des Zimmers. Durch den Spalt zwischen Balkontür und Rahmen konnte der Luftzug fahren und die Gardine bewegen. Das war die Ursache des Klackerns. Natalia hatte Marie beschworen, eine Gardine aufzuhängen, damit die Nachbarn von Gegenüber nicht hereinschauen konnten. Die Gardine schaukelte gegen das Fensterglas. An ihrer unteren Kante wurde die Gardine durch ein Gardinenband beschwert. In dem Gardinenband waren Bleistücke eingenäht, die der Gardine zu ihrem Faltenwurf verhalfen. Das Gardinenband schaukelte durch den Luftzug gegen das Fensterglas, was das klackende Geräusch hervorrief.

Wohlig drehte Natalia sich zur Seite. Es war Maries Bett, in dem sie lag. Morgen Abend würde sie Marie vom Bahnhof hierher begleiten und sich dann selbst auf den Weg nach Hause machen. Natalia würde zurück in ihr Dorf fahren. Dort fühlte sie sich wohler als in der Stadt, die sie selten besucht hatte, bevor Marie hierher zog.

Klack. Klack. Klack.

Aber das konnte nicht der Wind sein. Der Wind klackerte nicht regelmäßig. Das musste ein Mensch sein.

Die Angst kehrte zurück.

Ein Einbrecher war an der Balkontür — oder war er schon im Raum?

Natalia starrte in die Schwärze, die sich beim Fenster aufhellte. Natalia erkannte Schemen. Den Tisch, die Couch, den Fernseher, das Holz des Bettgestells am Fußende. Am deutlichsten zu sehen war das gerahmte Foto. Es hing direkt beim Fenster, es zeigte Marie und Natalia. Sie umarmten sich und lachten in die Kamera. Das war gewesen, als Marie von ihrem Au pair-Jahr aus den USA heimgekehrt war. Natalia war überglücklich, die einzige Tochter wieder in die Arme schließen zu können. Was hätte Marie in dem fernen Land alles zustoßen können. Aber es war gut gegangen.

Es kamen keine Geräusche mehr, und Natalia entspannte sich. Einen Einbrecher hatte sie nirgendwo entdeckt. Er existierte nur in ihrer Fantasie.

Und wenn es anders war?

Dann brauchte sie nur aufzuspringen und zum Telefon zu laufen, das neben der Fernbedienung lag.

Warum lag es eigentlich nicht neben dem Kopfkissen?

Das wäre eine Verbesserung für die nächste Nacht, überlegte Natalia und dann fiel ihr ein, dass es keine nächste Nacht gäbe. Morgen Abend kam Marie zurück und wohnte wieder hier, und Natalia kehrte zurück in ihre eigene Wohnung.

Vielleicht sollte sie als fürsorgliche Mutter noch eine Nacht länger bleiben? Dann könnten sie morgen Abend gemeinsam vom Kuchen kosten.

Aber Marie würde sagen: “Mama, mir passiert doch nichts.” Die Augen würde Marie verdrehen und Natalia Helikoptermama nennen.

Nein, das ginge nicht. Morgen hatte Natalia abzureisen. Nächstes Wochenende könnte sie natürlich wieder zu Besuch kommen, einen frischen Pflaumenkuchen mitbringen. — Besser einen Hefezopf. Pflaumenkuchen hatte sie heute gebacken.

Ihr Verstand war wieder in den wohligen Dämmerzustand gesunken, in dem die Gedanken seichter wurden und kreisten und sich wiederholten.

Zuerst nahm sie das neue Geräusch daher nicht wahr. Es schlich sich unterhalb des Bewusstseins in den Kopf. Es war aber auch schlecht zu hören: ein Schaben.

Die Nackenhaare stellten sich auf. Unzweifelhaft war da ein Schaben, wurde Natalia klar.

Sie lag still und lauschte.

In den Ohren wurde das Schaben zum Brausen. Einbildung natürlich, aber Natalia konnte das Brausen nicht abstellen, und sie konnte auch den Kopf nicht mehr heben; nicht mal mehr Millimeter, um festzustellen, ob es ein Schaben oder vielleicht doch ein Brausen war. Natalias Körper war erstarrt vor Angst. Die Augen versuchten, mehr zu erkennen als Schemen. Aber Natalia gelang es nicht, den Kopf zu drehen, um zur Balkontür zu schauen oder in die andere Richtung, wo die Kochnische war. Dabei würde ein Blick zur Balkontür alles aufklären. Von dort leuchtete die Straßenlaterne herein, und Natalia könnte feststellen, ob die Balkontür aufstand, oder ob weiterhin nur der Spalt vorhanden war, durch den auch der dünnste Einbrecher sich nicht quetschen konnte.

Aber schon die Bewegung des Kopfes hätte Natalias Existenz verraten, und der überraschte Einbrecher, der glaubte, eine menschenleere Einzimmerwohnung ausräumen zu können, hätte sich auf Natalia gestürzt. Natalia verhielt sich mucksmäuschenstill.

Das Schaben hörte auf, und bei Natalia blieb das rhythmische Rauschen des Blutes in ihren Ohren zurück. Sachte atmete sie aus. Bis gerade hatte sie die Luft angehalten, das wurde ihr jetzt bewusst. Vielleicht war alles Einbildung gewesen, und sie schlief längst und das Schaben und Brausen war das eigene Blut, das sie gehört hatte.

Ein Krachen zerstörte ihre Hoffnung, dass sie schlief: Es klang hässlich, als wenn ein metallisches Gelenk überdehnt worden wäre und brach.

Vor Schreck holte Natalia so tief Luft, dass ihre Stimmlippen flatterten und ein Seufzen produzierten, vor dessen Ton sie sich entsetzte: Sie presste die Atemluft heraus, was einen spitzen Schrei verursachte. Sofort versuchte Natalia, den verräterischen Schrei zu unterdrücken und verschloss die Lippen; der Rest der Luft entwich zischend aus den Nasenlöchern.

Eine Gestalt duckte sich ins Zimmer herein. Ihr Umriss zeichnete sich kurz zwischen Fernseher und Couch im schwachen Licht der Laterne ab.

“Du brauchst keine Angst zu haben, mein Täubchen.”

Die Stimme des Eindringlings schnarrte so beruhigend wie eine Kettensäge.

“Täubchen … du steckt hier irgendwo …”

Natalia hörte das Grinsen, das der Eindringling beim Sprechen im Gesicht hatte. Markus war das auf keinen Fall. Ihr Ex hatte sie nie “Täubchen” genannt, und er grinste auch nicht beim Sprechen. Eigentlich hatte Markus nie gegrinst.

“Ich habe dich gehört, Täubchen!”

Es war also nicht Markus. Seltsamerweise machte das Natalia ruhiger, und sie löste sich aus ihrer Erstarrung. Mit einer geschmeidigen Bewegung zog Natalia sich ans Fußende zurück.

Der Schattenmann trat ans Kopfende des Bettes.

“Endstation, Täubchen.”

Der Einbrecher warf sich aufs Kopfkissen, um Natalia zu schnappen. Sie schrie auf.

Wir danken Ariane Aran für die Genehmigung, das 1. Kapitel ihres neuen erotischen Thrillers “Einbruch” hier veröffentlichen zu dürfen. Das eBook ist bei Amazon erhältlich.

Erschienen am 10.1.2014 | zurück zur Startseite


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