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Der große Huren-Report

Sie sind schön und verdienen viel Geld. Und doch sind sie arm: Deutschlands Huren. Zu Zehntausenden werden sie in die Abhängigkeit getrieben, brutal ausgebeutet und für Beträge bis zu 30.000 Euro von einem Zuhälter an den anderen weiterverkauft. Nach spätestens zehn Jahren sind die Mädchen verbraucht und stehen vor dem Nichts. Nur die wenigsten haben gespart und schaffen rechtzeitig den Absprung. - Reporter Tobias Nolte hat für erotische-geschichten.biz aufgeschrieben, was ihm Huren, Luden, Kiezgänger in der Wintersaison 2011 erzählten.

Ulf (29): “Keine macht’s mir so toll wie die scharfe Danuta!”

Sie fingert an ihren schwarzen Strapsen herum, leckt sich über die Lippen und schaut mich an, daß mir augenblicklich das Messer in der Hose aufgeht. “Hallo, ich bin Danuta. Hast du Lust?” Und ob! 20 Meter weiter, in der Absteige, legt sie einen heißen Strip hin. Wow, was für eine scharfe Frau!

“Mach’s dir bequem”, lächelt sie und geht mir gleich an die Hose, zieht den Reißverschluß runter. Mein Pint flutscht ins Freie und sie stößt einen anerkennenden Pfiff aus. “Mit dem werden wir Spaß haben”, meint Danuta. Recht hat sie! Der wird es ihr gleich zeigen. Langsam lässt sie ihr Kostüm zu Boden sinken. Die Hure hat eine Traumfigur. “Die roten Stiefeletten behältst du an?”, sage ich. Sie: “Kein Problem, du zahlst dafür.” Dann legt sie sich zu mir aufs Bett und fängt sofort an, mich zärtlich zu verwöhnen. Ihre Lippen gleiten über meine Haut. Was für ein Gefühl! Alles kribbelt und prickelt. Mein Puls rast, und das Verlangen wird unerträglich stark. Mit lässigem Griff streift sie mir ein Kondom über und rollt es mit dem Mund ab. Ahh! Fast hätte ich da schon einen Orgasmus gehabt. Echt, keine macht’s mir so toll wie die scharfe Danuta! “Gib mir deinen geilen Schwanz”, haucht sie und macht die Beine breit. Herlich tief dringe ich in sie ein. “Oh, du bist gut, Ulf”, stöhnt sie. “Ja, mach weiter so. Immer weiter. Du mußt Stammkunde werden, Junge. Ja, jaah …”

Sie scheint wirklich zu kommen. Nur Sekunden bevor auch ich so weit bin. Gleich morgen werde ich sie wieder besuchen. Ein Kurzprogramm mit Danuta, das ist Sex vom Allerfeinsten.”

Ilonka (23): “Für 20 Euro bin ich zu haben”

Fünf-Minuten-Terrine nennen die Trucker mich - stört mich schon etwas. Aber was soll ich machen? Schließlich ist es mein Job, und für 20 Euro bin ich zu haben. Aber immer mit Kondom! Ich brauche das Geld für meinen Bruder, damit er in Prag auf die Uni gehen kann.

Ich schaffe an der deutsch-tschechischen Grenze an. Die Brummifahrer haben verrückte Vorstellungen vom Sex. Letztens wollte es einer von ihnen unbedingt auf seinem Lenkrad treiben. Das war vielleicht eine irre Nummer! Hat richtig Bock gebracht. Ich rauf auf das Rad - aber so richtig haben wir es nicht hingekriegt. Dabei war er schon megascharf und konnte sich kaum noch bremsen, als er meine rasierte Spalte sah. “Komm runter von dem Ding, rauf auf meines”, meinte er und hielt seinen Schniedel in der Hand. Ich ließ ihn nicht länger warten und einen Moment später umschloß ihn meine warme Muschi. “So ist’s gut, Mädchen!” stöhnte er begeistert und bedeckte meinen Busen mit Küssen. Wir trieben es so heftig, daß das ganze Fahrerhaus schaukelte.

Jaqueline (20): “Pro Tag ziehe ich 10 Freier durch!”

Gleich am Rand des Pools vernasche ich den schönen Blonden. Meine prallen Brüste wippen direkt vor seinen Augen, und ich genieße es zu sehen, welche Macht ich über den Typ besitze.
“Jaqueline, du bist die schärfste Braut, die hier im Club rumläuft”, meint er. Sein Schwanz wächst und wächst. “Kannst du mit deinem gewaltigen Ding auch umgehen?” frage ich lächelnd. Er lacht und legt los. Sanft kommt er zu mir. Eigentlich mache ich es nur wegen des Geldes. Aber dieser Kerl weiß, wie man Frauen Spaß bereitet. Erst langsam, dann immer schneller bewegt er sich, und ich stöhne unwillkürlich auf. Feuere ihn heiser mit scharfen Sprüchen an. Denn ich will noch mehr von seiner Power spüren. Schließlich ist es so weit. Er kann seine Lust nicht länger kontrollieren. In höchster Ekstase gibt er mir alles. Erschöpft liegt er danach in meinen Armen - und ich schaue mich schon nach dem nächsten Lover um.

Sex ist mein Geschäft, und pro Tag zieh’ ich zehn Freier durch. Ich will mal so viel Geld zusammen haben, daß ich mir eine Eigentumswohnung in Südfrankreich kaufen kann. Seit fünf Jahren arbeite ich schon im Club. Noch mal so lange, dann ist Schluß. Mit 25 wird man zu alt fürs Geschäft.

“Na Süße, den Blonden in deinen Armen scheinst du geschafft zu haben.” Ein Schrank von Mann baut sich vor mir auf. Auch sein Riemen sieht nicht schlecht aus - den würde ich gerne mal testen. Ich lächle ihn an, stehe langsam auf, damit mein ausgepowerter Lover nicht aufwacht, und gehe mit dem Neuen aufs Zimmer. Wie ein Irrer legt er los, bringt mich auf 180, kommt zu schnell und hat keinen Saft mehr für die zweite Runde. Schnell verdientes Geld.

Herbert (30): “Hier bekomme ich, was ich mich zu Hause nicht mal zu fragen traue”

Sex im Puff, das ist was ganz anderes, als die Gymnastik mit meiner Frau. Im Bordell bekomme ich, was ich mich zu Hause nicht mal zu fragen traue.

Zum Beispiel geile Schaumspiele. Anja, meine Ehefrau, will sich in der Wanne bloß waschen. Die weiß bestimmt gar nicht, daß man da drin auch bumsen kann. Agnetha dagegen, mein Girl im “69”, die ist ganz scharf auf die nassen Spiele. Wenn ich sie im Badezimmer des Clubs mit dem Schwamm abseife, sind ihre Nippel gleich steif vor Erregung, und sie spreizt die Beine. Die Braut ist naturgeil! Zitternd vor Lust sitzt sie vor mir und wartet, daß ich ihn ihr reinstecke. Doch ich lasse mir Zeit und bringe sie noch weiter hoch. Mit schamlosen Spielen, bei denen meine Frau mich aus der Wohnung werfen würde. Ich schlecke sie genau dort, bis die Hure stöhnt vor Verlangen. Dann erst kriegt sie ihn voll rein.

Unser neuestes, verbotenes Spiel: Sie empfängt mich als Domina in Stiefeln, deren Schäfte ihr bis zu den Oberschenkeln reichen. Schon wenn ich sie sehe, geht mir fast einer ab. Meine Frau dagen: Nie würde sie so was anziehen. Schade.

Warum Mädchen anschaffen gehen

Wichtigster Grund: Geld. Sie brauchen es für ihre Mutter, ihren Sohn, ihr erträumtes, besseres Leben. n Zweiter, nicht zu unterschätzender Grund: Prostituierte schaffen an, um ihrem Zuhälter zu imponieren. Sie lieben ihn. Und da er zugleich mehrere Mädchen “laufen” hat, versucht jede, die andere mit mehr abgeschleppten Freiern auszustechen. n Immer häufiger brauchen Abhängige Unsummen, um ihre Sucht zu finanzieren. Einzige Möglichkeit, schnell an viel Geld zu kommen: der Strich. Der Körper macht diesen Raubbau meist nur Monate mit. n “Naturgeil”. Auch das gibt es. Diesen Frauen macht es Spaß, jeden Tag mit mehreren Männern zu schlafen.

Safer Sex

Wer zu Prostituierten geht, sollte ein Kondom benutzen, um sich und andere Sex-Partner zu schützen. Frauen mit häufig wechselnden Intimpartnern haben ein erhöhtes Risiko, sich mit Geschlechtskrankheiten und dem immer noch tödlichen HIV anzustecken und selber wieder Überträger zu werden. Safer Sex, also Kondome, bieten den derzeit bestmöglichen Schutz vor Infektionen.

Jeder Seitensprung gefährdet die Beziehung

Sexualpsychologe Jannes Majewski aus Berlin zu erotische-geschichten.biz: “Zur Prostitution habe ich eine klare Meinung. Ich habe Verständnis für die Frauen, die ihren Körper verkaufen. Meist sind es vom Schicksal gebeutelte Menschen, die zu ihrem Job gezwungen sind oder sonst kaum eine andere Möglichkeit haben, Geld zu verdienen. Kein Verständnis dagegen habe ich für verheiratete Männer, die zu Prostituierten gehen. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Psychologe in der Familienbetreuung weiß ich, daß jeder Seitensprung die bestehende Beziehung gefährdet. Das gilt natürlich auch für den bezahlten Seitensprung. Ich rate dringend davon ab. Wer als Mann mit seinem Intimleben unzufrieden ist, sollte mit seiner Partnerin offen darüber reden. Auch wenn es zuerst schwer fällt.”

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Tobias Nolte schrieb obige erotische Geschichte. - Der begeisterte Regatta-Segler ist 47 Jahre alt und schreibt seit seinem 14. Lebensjahr. Zwölf Jahre war er Reporter bei verschiedenen Lokalzeitungen in Deutschland und Dänemark. Nolte lebt heute abwechselnd in Kopenhagen und Amsterdam. Er liebt Bücher. Aber er glaubt, dass die Leser von morgen nicht mehr Papier umblättern, sondern über die Bildschirme ihrer E-Book Reader wischen werden.

Aktuelle Leseempfehlungen von Tobias Nolte:

Tödliches Begehren

Das ist es, warum ich oft lieber lese als Glotze schaue: Autoren erzählen Geschichten, die das TV nie zu senden wagt. Inke Loreen Minden lässt in "Tödliches Begehren" den Reporter Ethan Hunter einen gerissenen Casino-Sicherheitschef Gabriel Norton beschatten. Norton wäscht Geld. Doch bald kommt Norton dem Reporter auf die Schliche und bestraft ihn fürs Spionieren. Und die vermeintliche Story seines Lebens endet für Reporter Hunter in einem Strudel aus Gewalt und Leidenschaft - denn plötzlich ist Liebe zwischen den Männern im Spiel ... Action, Abenteuer, geschmackvolle SM-Szenen, unnachahmlich von Inke Loreen Minden geschildert. Keineswegs nur für schwule Leser! Als Taschenbuch: Tödliches Begehren - Mortal Desire

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