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Na, komm doch!

Für jede zweite Frau ist er wie ein Traumurlaub. Wunderschön, aber selten – der Orgasmus. Zum Glück gibt es ein paar Tricks für den Gipfelsturm. - Eileen (33) aus Gelsenkirchen erzählt: Mmmmm, herrlich! Ich spürte Stefans Erregung in mir, sein ganzes Verlangen, seine Kraft. Mein Unterleib vibrierte vor Lust. Das Herz raste. Mir wurde heiß. Ich schien zu schweben. Immer höher. In den Olymp der Ekstase ...

Und dann? Stürzte ich ab. Auf den Boden der Tatsachen. Ich musste an Martins Fünf in Mathe denken, die kaputte Waschmaschine, Carolinas Termin beim Kieferorthopäden. Aus! Vorbei. Der Faden war gerissen. Ganz plötzlich. Kein Prickeln mehr im Bauch, kein Herzrasen. Und schon gar kein Orgasmus.

Geduldig wartete ich ab, bis mein Mann fertig war – bis er erschöpft auf mich niedersank. Und ich konnte voraussagen, was jetzt folgen würde, sah bereits Stefans Bernhardiner-Blick vor meinem geistigen Auge. Fast wäre es mir lieber, er würde mir macho-mäßig die berühmte „War-ich-gut?“-Frage stellen. Aber nein – Stefan schwieg. Wie immer. Er fühlte sich als Versager im Bett, schluckte seine verletzte Eitelkeit runter.

„Ist alles okay“, beruhigte ich ihn. Ich, die ich mich selbst über ein paar tröstende Worte gefreut hätte. „Es war schön“, fügte ich hinzu. Stimmte ja auch. Ich liebte meinen Mann, hatte gute Gefühle für ihn. Schade nur, dass das Sahnehäubchen fehlte, wenn wir miteinander kuschelten. Oft jedenfalls. Viel zu oft.

Sollte ich Stefan vielleicht einen Orgasmus vorspielen? Nein. Das entsprach nicht meiner Art. Dafür war ich viel zu ehrlich. Und überhaupt: Wieso zerbrach ich mir eigentlich darüber den Kopf? Lag es denn allein an mir, dass ich keinen anständigen Orgasmus auf die Reihe bekam?

Mama? Brauchte ich gar nicht erst um einen Rat zu fragen. Ihre Antwort konnte ich mir schon denken: „Ach, Kind“, würde sie sagen. „Sex ist nur wichtig für Männer. Als Frau machst du halt mit. Ob du Spaß empfindest oder nicht. Im übrigen: Ihr habt doch schon zwei Kinder…“ Na – gut, dass sich die Zeiten und Einstellungen geändert haben.

Eine Freundin war mir ebenfalls keine große Hilfe. „Kenn’ ich, das Problem“, meinte sie. „Hat ein netter Kollege von mir gelöst. Such’ dir doch auch einen Lover!“ Schließlich sprach ich das Thema bei meiner Frauenärztin an. Und die gab mir den entscheidenden Tipp, stellte eine Verbindung zu Verena Lasskovitz her.

Expertin Verena Lasskovitz

Für Ihren Beruf brauchten Sie sicherlich eine Ausbildung. Wer ein Auto fährt, hat die Führerschein-Prüfung abgelegt. Und wenn Sie ein Musikinstrument gut spielen wollen, müssen Sie dafür kräftig üben. Das leuchtet jedem ein. Logisch. Nur von einem Orgasmus erwarten wir, dass er sich mehr oder minder von allein einstellt. Und sind enttäuscht, wenn das Erhoffte nicht automatisch passiert. Mit welchem Recht eigentlich?

Gewiss, es gibt viele Naturtalente – Frauen und Männer, denen beim Sex alles in den Schoß fällt. Sie erobern jeden Gipfel im Sturm. Und andere Menschen haben dagegen große Schwierigkeiten, die Welt um sich herum zu vergessen – sich völlig gehen zu lassen. Sie können sich nur schwer auf ihre Empfindungen konzentrieren.

Aber auch das ist kein Drama. Denn: Die Fähigkeit, einen Orgasmus zu erleben, kann erlernt werden. Wie der Beruf, das Autofahren oder ein Instrument zu spielen.

Eine bewährte Methode kommt aus den USA. Dort entwickelte das Forscher-Duo Fahrner und Kockott ein Sensibilitäts-Training für Frauen, die noch nie einen Orgasmus hatten. Was man heute als „präorgastisch“ bezeichnet und früher ebenso unschön wie falsch „frigide“ nannte. Das Training läuft in drei Phasen ab. Gemeinsam mit dem Partner. Da Orgasmus-Schwierigkeiten sehr oft ein Beziehungsproblem sind.

In der Phase 1 lernen die Paare ihre Körper besser kennen. Sie dürfen nicht miteinander schlafen, streicheln sich stattdessen wechselseitig von Kopf bis Fuß. Zärtlich, nicht fordernd. Dabei merken sie, was angenehm ist und was nicht. In der Phase 2 werden die erogenen Zonen in das Streicheln einbezogen. Und schließlich stimulieren sich die beiden Partner bis zum Höhepunkt. Spätestens dann haben sie ihre (Versagens-)Ängste überwunden.
Frauen, die ihr Orgasmus-Erlebnis steigern wollen, empfiehlt sich eine zweite Methode: Kegel-Übungen. Benannt nach dem deutschen Arzt Arnold Kegel, trainieren sie die Beckenboden-Muskulatur. Der PC-Muskel – offiziell: Pubococcygeus – verhindert, dass wir ungewollt Pipi machen. Ein Training (3 x täglich je 20-50 Anspannungen) bewirkt, dass Frauen willentlich ihre Scheide verengen können und dadurch mehr Freude am Sex haben.

Der weitere Erfolg hängt nun vom Partner ab. Nur keine falsche Scham! Teilen Sie ihm offen Ihre Wünsche und Bedürfnisse mit. Demonstrieren sie ihm notfalls, wie Sie es gerne hätten. Und wenn er es auch dann nicht bringt, bleibt Ihnen immer noch die Fantasie. Lassen Sie beim Liebesspiel einen erotischen Film in Ihrem Kopf ablaufen. Sie werden erstaunt sein, wie sehr Sie das Gehirnkino beflügeln kann.

Nachspiel - Eileen erzählt weiter:

Zugegeben – anfangs kam ich mir reichlich verrückt vor. Als ich zum Beispiel auf dem Elternabend war und dauernd mit meinem PC-Muskel spielte. Fest anspannen und loslassen. Anspannen. Loslassen. Egal, ob die Lehrerin mich irritiert ansah. Hauptsache, es wirkte. Und das tat es. Schon auf dem Heimweg verspürte ich Lust. Und erst in der Nacht. Sie hatte ein Sahnehäubchen!

Erschienen am 05.9.2017 | zurück zur Startseite


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