Orgasmus und Schläge: Das hängt für Mendy untrennbar zusammen
Ein Bericht von Tom, diesmal aus Frankfurt. "Scheiße, Tom", pflaumt sie mich an, "ich bin kein romantischer Typ. Mich musst du mit dem Kopf ins Klo stecken, damit ich richtig geil werde!" Ganz nah trete ich an sie heran und nehme ihr Kinn in die Hand: "Wir haben hier aber kein Klo. Und ich könnte auch nicht gleichzeitig deinen Kopf hineinstecken und die Szene filmen. Also ziehen wir hier die romantische Tour ab, ist das klar?" Ihre Augen beginnen zu flackern: "Völlig klar, Tom, du bist der Boss. Ich mache alles, was du sagst!" Was ist das? Beginnt die Kleine hier ein Spielchen mit mir?
Verschreckter Blick, Tränen: Kann die Frau in diesem Moment glücklich sein? Der erste Eindruck ist: Dafür spricht wenig. Mendy aber meint: "Männer, die mir - auch mit ihrer Hand - zeigen, wo es lang geht, machen mich geil." Es ist dieser enge Zusammenhang zwischem Leiden und Lustgewinn, der es vielen Menschen schwer macht, Masochisten zu verstehen. Sexualwissenschaftler vermuten, dass in Deutschland 12 Prozent der erwachsenen Bevölkerung masochistische Neigungen haben, die zumeist - bewusst oder unbewusst - unterdrückt werden.
Mendy kenne ich nun schon seit ein paar Jahren. Sie ist 24, von schlanker Gestalt, mit hüftlangen Haaren, kleinen Brüsten und einem absolut geilen Arsch.
Im Laufe der Jahre haben wir immer wieder Fotos mit einander gemacht. Für Kleinaufträge nehme ich immer Mädchen aus Frankfurt und der näheren Umgebung. Da liegt sie dann auf einer einsamen Parkbank als hingemeuchelte Jungfrau, steht als Nutte an irgendeiner Mauer oder gibt die Table-Dancerin.
Zu ihren Eltern hat Mendy keinen Kontakt mehr. Schon früh hat sie ihren Lebensunterhalt im Frankfurter Bahnhofsviertel als Table-Dancerin und Gelegenheitsnutte verdient. Sehr schnell ist sie dann auch an Koks gekommen. Koks, oder für alle Laien Kokain, schädigt das Gehirn irreparabel. Aber nie ist Mendy ganz in den Sumpf geraten. Kein Zuhälter hat sie je abkassiert und sie hat einen festen Job in einem Büro. Und dann gibt es da noch Helmut. Einen Bauunternehmer von knapp 60 Jahren. Er ist Mendys Lover. Zahlt ihr pro Monat 500,- Euro plus diverser Geschenke, und Mendy steht ihm dafür am Wochenende uneingeschränkt zu Verfügung. Helmut ist dieser reizenden kleinen etwas unterbelichteten Schönheit so verfallen, dass er sogar seine Familie dafür verlassen hat.
In einem Vorort von Frankfurt stoppe ich meinen Wagen vor Mendys Haustür. Um mich herum erheben sich vierstöckige Monumente des sozialen Wohnungsbaus der 60er Jahre. Noch zehn Meter trennen mich von Mendys Haustür als mein Handy klingelt: “Hallo Tom, hier ist Mendy, wo bleibst du?” “Ich bin doch schon da”, antworte ich und drücke den Klingelknopf. Ein winziges Ein-Zimmer-Appartement im dritten Stock ist Mendys Zuhause.
Eine winzige Küche. Ein winziges Bad und ein kleines Zimmer, dass als Wohn- und Schlafraum dient. “Tom, ich habe einen nagelneuen Teppich”, empfängt mich Mendy an der, “zieh dir bitte die Schuhe aus!” In der Tat, das Zimmer ist mit einem brandneuen Teppich in allerhellstem Blau aufgewertet worden. Ein großes Bett, ein Ledersofa mit einem kleinen Glastisch davor und ein Schränkchen mit Fernseher und Videorekorder drauf bilden das einzige Mobiliar. “Den Teppich habe ich Helmut rausgeleiert und dazu noch einen Blazer für 500,- Euro”, grinst Mendy. “Ich trinke einen Tee”, antworte ich und setze mich.
Mendy bringt den Tee: “Du bist der einzige Mann, Tom, für den ich Tee koche. Selbst Helmut muss das selber machen.” “Kennt er eigentlich deine wahre Neigung?”, frage ich sie, während ich den Zucker im Tee verrühre. Sie sieht mich mit ihren grünen Augen genau an: “Tom, du bist der einzige, mit dem ich darüber reden kann. Ich war deswegen auch schon bei einer Therapeutin. Sie hat nur gesagt, ich sei pervers und die Therapie abgebrochen. Ich habe meine Fantasien aufgeschrieben. Soll ich sie dir vorlesen?” Auf mein Nicken holt sie ein Blatt Papier aus einer Schublade und beginnt, laut vorzulesen: “Ich liege auf dem Rücken im New Yorker Central Park. Rock und T-Shirt sind hochgeschoben. Mein Höschen ist bis zu den Knien runtergezogen. Über mir stehen sechs Bullen und halten ihre Schwänze in der Hand. Einer schiebt mir grinsend seinen Schlagstock in die Fotze.”
Ich bin Produzent und kein Beichtvater
Und so geht es weiter. Denn Mendy ist Masochistin. Und zwar eine echte. Ein guter Orgasmus und ein Haufen blauer Flecke hängen für sie untrennbar zusammen. Jeder Anflug von Zärtlichkeit törnt sie ab. Und da es nicht so einfach ist, einer Discobekanntschaft diese Neigung begreiflich zu machen, hat Mendy ein ernstes Partnerschaftsproblem.
In schlauen Büchern und Zeitschriften müssen wir immer wieder lesen, der Grund für solche Neigungen lägen in sexuellen Misshandlungen während der Kindheit. Mendy bestreitet das. Warum sie allerdings keinerlei Kontakt mehr zu ihren Eltern hat, weiß ich nicht. Und eigentlich will ich es auch gar nicht wissen. Ich bin Produzent und kein Beichtvater. Bloß nicht zu viel Nähe zu meinen Modellen.
“Was steht heute an?”, fragt Mendy. Ich trinke den Tee aus und stehe auf: “Ein harmloses Stripvideo, jugendfrei. Aber Außenaufnahmen. Wir fangen am Mainufer an und machen dann irgendwo im Wald weiter. Zieh dir schöne Dessous an und ein Kleid drüber, dass du ohne Unfälle ausziehen kannst.” Mein Model macht sich fertig.
Am Mainufer drehen wir die ersten Einstellungen. - Und hier kommt es zu der am Anfang meines Berichts geschilderten Szene. - Wir brauchen mehrere Einstellungen, bis Mendy ihren einfachen Vorstellungstext fehlerfrei aufgesagt hat. In einem einsamen Waldstück machen wir weiter. Mendy soll sagen, dass sie ein romantischer Typ sei und dann anfangen, sich auszuziehen. “Scheiße, Tom”, pflaumt sie mich an, “ich bin kein romantischer Typ. Mich musst du mit dem Kopf ins Klo stecken, damit ich richtig geil werde!”
Ganz nah trete ich an sie heran und nehme ihr Kinn in die Hand: “Wir haben hier aber kein Klo. Und ich könnte auch nicht gleichzeitig deinen Kopf hineinstecken und die Szene filmen. Also ziehen wir hier die romantische Tour ab, ist das klar?” Ihre Augen beginnen zu flackern: “Völlig klar, Tom, du bist der Boss. Ich mache alles, was du sagst!” Was ist das? Beginnt die Kleine hier ein Spielchen mit mir? Ich habe keine Zeit, weiter darüber nachzudenken und drehe mein Video zu Ende.
Anschließend fahren wir wieder in ihre Wohnung, um den Vertrag zu machen. Während ich eine weitere Tasse Tee trinke, füllt Mendy den Vertrag aus und steckt ihr Honorar ein. “Tom, war das heute denn okay?”, fragt sie mich, “du musst mir sagen, wenn ich etwas falsch gemacht habe, Tom.” Sie sitzt auf dem Bett, trägt ein kurzes Kleid und zeigt ihre langen und wohlgeformten Beine. “Bevor ich gehe”, sage ich, “will ich noch einmal deine Titten und deine Möse sehen.” Wieder fangen ihre Augen an zu flackern: “Aber Tom, die kennst du doch”, stößt sie gepresst hervor. Mit zwei Schritten bin ich bei ihr, packe sie am Hals und drücke sie auf das Bett: “Hol die Titten raus und mach die Möse frei!” “Tom”, krächzt sie und zieht ihr Kleid von den Schultern. Dann fingert sie unter dem Kleid und zieht ihren Slip bis zu den Knien herunter. “Na also, geht doch”, grinse ich und lasse sie los. Mendy bedeckt ihre Blöße und keucht: “Tom, war das dein ernst?” “Vielleicht”, lächle ich und gehe zur Tür. Noch an der Treppe spüre ich ihren ratlosen Blick in meinem Rücken.
Bald darauf lernt Mendy einen jungen Mann kennen, in den sie sich offenbar verliebt. So höre ich es wenigstens später von einer Freundin von Mendy. Helmut bekommt den Laufpass, dem Bahnhofsmilieu kehrt sie den Rücken und auch bei mir hat sie sich bis auf den heutigen Tag nie mehr gemeldet. Vielleicht hat sie ihren Traumpartner gefunden. Ich würde es ihr gönnen.
Mendys Fotos und Filme sind zu finden auf nachbarn.tv.
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