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Im Hinterzimmer wird Annabel gründlich getestet

Ein Bericht von Tom. Diesmal aus Gera. Die Wahrzeichen von Gera grüßen den Reisenden schon von weitem. Wo in anderen Städten, Kirchen, mittelalterliche Klöster oder Burgen sowie große Parkanlagen oder Strandpromenaden das Bild einer Stadt prägen, sind es in Gera die drei mächtigen wohl weit über 100 Meter hohen Schornsteine des Heizkraftwerks. Umrahmt von riesigen Öltanks. Gera ist eines der größten städtebaulichen Kapitalverbrechen der Menschheit. Hier haben sich die ehemaligen Sozialisten wahrlich selbst übertroffen. Sogar städtische Wüsten wie Bitterfeld, Eisenhüttenstadt oder Cottbus wirken geradezu lieblich gegen Gera. Gera ist die Heimat von Annabel. Annabel ist Mitte 20, hat hüftlange, braune Haare, einen durchtrainierten Körper und ein ansprechendes Gesicht. Wie verabredet nehme ich die Ausfahrt Gera Zentrum und steuere den Parkplatz von McDonalds an. Dann wähle ich Annabels Nummer: "Hier ist Joe, ich bin am Treffpunkt." Eine sanfte Stimme antwortet: "Dann fährt Kevin jetzt los, um dich abzuholen. In zehn Minuten ist er da." Kevin ist Annabels Freund. Zehn Minuten später rollt er tatsächlich in einem alten Opel auf den Parkplatz. Wir nicken einander zu und dann folge ich ihm in ein DDR-typisches Plattenbaugebiet.

Annabel teilt sich mit Kevin eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung. Das klappt ganz gut, weil Kevin als Montagearbeiter in der Woche sowieso nicht da ist. Kevin ist Annabels erster Freund. Sie sind jetzt schon neun Jahre zusammen.

Kevin ist ein stiernackiges Muskelpaket mit freundlich, fast ein bisschen dämlich dreinblickenden Augen. Und mein erster Eindruck von diesem Zeitgenossen bestätigt sich schon nach kurzer Zeit.

“Wir haben uns schon mal für einen Porno-Dreh beworben”, gesteht er, “aber da ist dann nichts draus geworden.” “Wo war das?”, frage ich. “Wir hatten uns auf eine Anzeige in so einem Swinger-Magazin beworben”, fährt der Muskelprotz fort, “dann hat uns ein Mann angerufen und in einen Pärchenclub nach Düsseldorf bestellt. Mich hat er dann an die Bar gesetzt. Da habe ich dann gewartet, während der Annabel in einem Hinterzimmer gründlich getestet hat.” “Getestet?”, frage ich nach, ” ich nehme mal an, er hat sich von ihr einen blasen lassen und sie so richtig durchgevögelt, wahrscheinlich auch in den Hintern, richtig?”

Kevin nickt und fährt fort: “Danach hat er uns nach Hause geschickt und gesagt, er würde uns anrufen, wenn eine Produktion ansteht. Das hat er aber nie gemacht. Vielleicht produziert der gar nicht, sondern wollte nur mal mit Annabel in die Kiste, was meinst du, Joe?” Ich kann es nicht fassen, der Kerl ist ja noch bescheuerter als er aussieht. Mit Mühe kann ich ein schallendes Lachen unterdrücken und ihm mit ernster Miene antworten: “Das kann ich mir kaum vorstellen. Aber denkbar ist natürlich alles.”

Ich mustere jetzt Annabel. Sie trägt ein kurzes Sommerkleid, halterlose Strümpfe und Sandalen mit Plateausohlen aus Kork. Ihr langes Haar ist frisch gebürstet und das Gesicht gut und nicht aufdringlich geschminkt. Ein aufdringlicher Pickel verunziert ihre Stirn und die Haut ist ein wenig zu fettig. Vor der Kamera wird das Gesicht glänzen wie ein Spanferkel frisch aus dem Backofen.

Eigentlich sieht sie nett aus. Ich versuche mir vorzustellen, was wohl ihn ihrem Kopf vorgegangen ist, als sie mit diesem Typen in Düsseldorf quasi eine Hochzeitsnacht gefeiert hat, während Kevin an der Bar saß. Sie sieht wirklich nicht im Entferntesten so dämlich aus wie er. Aber sie muss es wohl sein, wenn sie auf so eine Nummer reinfällt.

Der Dreh wird übrigens zur Katastrophe. Egal, was Annabel mit ihm anstellt. Der freundliche aber hirnlose Kraftprotz zeigt keinerlei Reaktion. Also breche ich ab und drehe eine Selbstbefriedigungsszene mit Annabel alleine. Nett aber unspektakulär. Kevin wartet derweil vor der Tür. Wenn ich die Kleine zum Abschluss noch vögeln würde, würden die beiden das wahrscheinlich für normal halten. Ich bräuchte ihr einfach erzählen, ich müsste sie testen, weil er es ja nicht bringt.

Nachdem ich Annabel ihr Honorar ausgezahlt habe, setze ich mich wieder ins Auto und fahre Richtung Dresden. Wenn ich eh in der Nähe bin, habe ich noch zwei Models bei Sachsen-Siggi gebucht.

Nachdem ich in meinem Stammhotel Quartier bezogen habe, fahre ich zum Studio von Siggi.

Siggi sitzt in seinem Büro und baut an seiner Website. “Die beiden heute Abend sind Anfänger”, klärt Siggi mich auf, “wäre schön, wenn du ihnen sagen würdest, dass sie es noch nicht richtig bringen. Dann könnte ich sie noch ein bisschen üben lassen und dabei eigenes Material produzieren.” “Geht klar”, grinse ich ihn an. “Und Therese”, fährt Siggi fort; “musst du erklären, dass sie einfach genau der Typ für einen Show mit dem Anal-Dildo ist. Bislang hat sie mir das nämlich abgekauft.” Ich nicke.

30 Minuten später ist Therese im Studio angekommen. Begleitet wird sie von ihrem Freund und ihrer etwa dreijährigen Tochter. Die beiden bleiben im Vorraum zurück, während Therese sich für den Dreh fertig macht.

Schnell ist Therese fertig. Sie hat ihre aschblonden Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, trägt eine knappes Top, einen Mini-Rock und hohe Schuhe. In der Tag trägt sie einen kleinen Plastik-Kasten mit verschiedenem Sex-Spielzeug. “Das habe ich mir jetzt gekauft”, erklärt sie mir, während wir in einem abgelegenen Raum des Studios gehen, wo wir drehen wollen, “ich fand es so unhygienisch, immer mit den Dildos von Siggi. Ein Anal-Dildo ist auch dabei. Siggi hat mir gesagt, ich sei genau der Typ für Anal-Dildos. Und die Fotografen wollen auch tatsächlich immer, dass ich das mache. Dabei mag ich das gar nicht. Aber mit dem neuen Dildo übe ich das jetzt öfter mal mit meinem Freund.”

Ein geblümtes Sofa weise ich Therese als Drehort zu. Sie öffnet ihr Kästchen und holt zwei Liebeskugeln, einen dünneren Anal-Dildo sowie einen etwas kräftigeren Vaginal-Dildo hervor. “Was soll ich nehmen?”, fragt sie mit großen Augen. “Alles”, bestimme ich. Sie nickt stumm.

Therese beginnt ihre Vorstellung mit einem Strip. Als nächstes greift sie zu den Liebeskugeln. Eine steckt sie sich in die Muschi, die andere in den Hintern. Mit Zeige- und Mittelfinger drückt sie sich die Metallkugeln tiefer in die Eingeweide. Dann zurrt sie sie am Bändsel wieder heraus.

Nun dreht sich Therese auf den Rücken, greift zu den beiden Dildos und zur Gleitcreme. Offenbar haben die Übungsstunden mit Siggi und auch Theres Freund einiges gebracht. Denn völlig unfallfrei führt sie die beiden surrenden Metallstäbe ihren Bestimmungsorten zu und simmuliert einen Orgasmus. “Ich bin auch beim echten Orgasmus nicht so lauf”, entschuldigt sie sich danach mit einem schüchternen Lächeln.

“Ist schon okay”, beruhige ich sie und zahle ihr das Honorar aus.

In Siggis Büro wartet jetzt Uschi auf mich. Drall, blutjung und mit viel zu blond gefärbten Haaren. Ich mache den Vertrag und prüfe dabei auch ihren Personalausweis. Sie ist erst vor wenigen Tagen volljährig geworden.

Hinten ihm Studio weise ich ihr ein Ledersofa zu und zeige ihr meine Dildo-Auswahl. Ganz leise haucht sie: “Ich habe so etwas noch nie in der Hand gehabt. Was soll ich denn damit machen?”  “Du ziehst dich aus”, weise ich sie ein, “lutschst an dem Ding rum, steckst ihn dir von vorne und auch mal von hinten in die Muschi und zeigst mir zu Schluss einen schönen Orgasmus.” “Aber ich hatte noch nie einen Orgasmus”, wendet sie ein. “Aber du hast doch sicherlich schon mal in einem Film gesehen, wie so etwas aussieht”, halte ich gegen. “Ja schon”, nickt sie, “ich kann es ja mal versuchen.”

Der Versuch endet dann ziemlich kläglich. Aber auch für so etwas gibt es einen Markt. “Ich habe doch gleich gesagt, dass ich das nicht kann”, entschuldigt sie sich.

Sie bekommt ihr Geld und verschwindet in der Nacht. Auf der Treppe zum Studio stehe ich mit Siggi und rauche eine Zigarette. “Noch nie einen Orgasmus gehabt”, murmelt der Agent, “und natürlich sind die Männer dran schuld. Die soll ihre Möse mal ordentlich bewegen, dann klappt das auch!”

Ich zahle Siggi aus und fahre zum Hotel. Morgen geht es wieder zurück nach Frankfurt.

Toms vier Filme und 150 Fotos von Annabel sind auf nachbarn.tv zu sehen.

Traumberuf Erotikstar: Dafür sind viele Frauen bereit, sich auch in gewagten Posen vor der Kamera zu produzieren. Kameramann Tom hat Hunderte von Damen vor der Spiegelreflexkamera und dem Camcorder gehabt.

Erschienen am 26.5.2015 | zurück zur Startseite


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