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Für deutsche Freier darf es nur ein Katzensprung zu den Nutten sein

Ein Bericht von Tom. Diesmal aus Polen über ukrainische Nutten, polnische Türsteher und deutsche Freier. Görlitz ist ein gottverlassenes Kaff an der deutsch-polnischen Grenze. Wie verabredet, sitze ich gegen 18 Uhr an der Bar des vereinbarten Hotels und warte. Warte auf Horst. Horst scheint Zuhälter zu sein, denn er möchte, dass ich mit einem Haufen Nutten drehe, die in einem Puff jenseits der Grenze warten. Zuhälter kann ich eigentlich nicht gut leiden und ich meide den Umgang mit ihnen. Diesen aber hat mir Birgit empfohlen. Und Birgit, ein Berliner Modell und meine Gelegenheitsgeliebte, kann ich voll und ganz vertrauen. Und richtig, pünktlich erscheint Horst, ein gepflegter Enddreißiger mit nicht unsympathischer Ausstrahlung.

Schnell erfahre ich, wie er an den Job gekommen ist. Er hatte früher in der Nähe von Berlin eine Striptease-Bar. Und als die den Bach runter ging, machten ihm die Russen, die auch seine Tänzerinnen gestellt hatten, ein Angebot, dass er nicht ablehnen konnte. Und warum die Russen Horst diesen Job machen lassen, wird mir im Laufe der Nacht klar.

Nachdem ich meinen Cappuccino ausgetrunken habe, steige ich zu Horst in den Wagen. Ein gepflegter Mercedes, neuestes Modell, schlecht scheint es ihm wirklich nicht zu gehen. Wir überqueren die Grenze nach Polen hinüber. Ich muss feststellen, zumindest hier erscheint Polen wie ein einziger Puff. Selbst an den schäbigsten Hütten noch leuchten rote Neon-Herzen und versprechen die schnelle Nummer für kleines Geld.

Ukrainische Nutten können zwar ohne Visum nach Polen, aber nicht in die Bundesrepublik reisen

Nach einigen Minuten fahren wir bei Horsts Etablissement vor. Ein äußerlich verwahrlostes großes Gebäude, umgeben von einem großen Zaun. Scharfe Hunde und polnische Bodybuilder mit grimmigen Mienen sind dahinter postiert. Drinnen plüschiges Puffambiente. Die ukrainischen Nutten sehen aus wie ukrainische Nutten wohl überall auf der Welt. Haare meist grell blond gefärbt. Nun ist es klar. Wenn hier die Beschützer polnisch und die Nutten ukrainisch sind, muss wenigstens der Geschäftsführer deutsch sein, wenn deutsche Freier hergelockt werden sollen.

Sechs Nutten rammen sich in dieser Nacht nacheinander vor meiner Kamera den Dildo in die Möse. Echte Akkordarbeit für mich und meine Kamera.

An der Bar des Puffs hat Horst alle Film- und Fotoverträge für die Schönen der Nacht ausgefüllt, ihre Passnummern eingetragen (schließlich hat er die Pässe unter Verschluss) und die Damen unterschreiben lassen. Das Honorar zahle ich Horst aus. Ob die Nutten davon auch nur einen Cent zu sehen bekommen, bezweifle ich.

Jovial gibt mir Horst Einblicke ins Geschäft. Ukrainische Nutten können zwar ohne Visum nach Polen, aber nicht in die Bundesrepublik reisen. Also müssen sie, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, hier in Polen angeboten werden.

Und für die deutschen Freier darf es nur ein Katzensprung zu den Nutten sein, sonst kommen sie nicht. Darum funktioniert dieses Geschäftsmodell am besten in Görlitz, dessen Stadtteile östlich der Neiße nach dem Zweiten Weltkrieg zu Polen kamen und mit Abstrichen im polnischen Grenzgebiet bei Cottbus und bei Frankfurt an der Oder.

Nachdem ich noch ein Bier getrunken habe, auf Kosten des Hauses, bringt mich Horst wieder zurück über die Grenze. Kontrollieren tut hier niemand mehr, die Zöllner wurden nach einem Beschluss des Bundestags abgezogen.

Dienstkleidung: dunkle Dessous, platinblondes Haar. Deutsche Männer stehen drauf.

Erschienen am 05.11.2017 | zurück zur Startseite


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